Deutlich höhere Mindestrente: 12.810 Griwna für Hinterbliebene gefallener Soldaten ab Juli 2026.
Neue Mindestrente für Angehörige von Kriegsopfern in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Ab Juli 2026 erhalten bestimmte Gruppen von Hinterbliebenen, deren Angehörige im Krieg gegen Russland gefallen sind, eine erhöhte Mindestrente von 12.810 Griwna. Mit dieser Maßnahme will die ukrainische Regierung jene erwerbsunfähigen Personen finanziell entlasten, die durch die Kampfhandlungen einen nahen Verwandten verloren haben. Die reguläre Mindestrente lag zu diesem Zeitpunkt bei lediglich 2.595 Griwna, während die Zahlung für Rentenbezieher im Jahr 2025 noch 8.000 Griwna betrug.
Das Ministerium für Sozialpolitik hatte bereits eine Mindestunterstützung von 10.020 Griwna für Familien gefallener Soldaten vorgesehen – im Vergleich zu 6.100 Griwna im Jahr 2025. Ab dem Frühjahr 2027 ist zudem eine jährliche Indexierung der Rentenleistungen geplant, um die finanzielle Hilfe für diese Bevölkerungsgruppe stabil zu halten und an die Inflation anzupassen.
Erforderliche Unterlagen für den Bezug der erhöhten Rente
Um die höhere Rente zu beantragen, müssen folgende Dokumente eingereicht werden:
- ein Antrag auf Rentengewährung;
- der Reisepass;
- die Sterbeurkunde des gefallenen Soldaten;
- eine Bescheinigung der Militäreinheit;
- die Bankverbindung;
- weitere Nachweise über die familiäre Zusammensetzung und Unterhaltsverpflichtungen.
Zusätzlich erhalten Ukrainer mit dem Status „Kampfteilnehmer“ eine staatliche Zulage von 647 Griwna. Diese Regelung unterstreicht die Verpflichtung des Staates gegenüber jenen, die im Krieg ihre Lieben verloren haben, und stärkt die soziale Absicherung in einer Zeit, die für viele ukrainische Familien weiterhin äußerst schwierig ist.
Die Einführung einer erhöhten Mindestrente für die Familien gefallener Soldaten ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung derer, die während des Krieges Verluste erlitten haben. — Ministerium für Sozialpolitik der Ukraine
Solche Maßnahmen können dazu beitragen, soziale Spannungen abzubauen und die finanzielle Lage der von der Tragödie betroffenen Familien zu verbessern. Die beschriebenen Änderungen zeigen zudem das Engagement des Staates, sozialen Schutz zu gewährleisten – insbesondere angesichts des anhaltenden Krieges und seiner Folgen für die Bevölkerung.
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