Neue Vorgaben für Arbeitgeber: So ändert sich die Entlohnung von Menschen mit Behinderung.

Neue Vorgaben für Arbeitgeber: So ändert sich die Entlohnung von Menschen mit Behinderung
Neue Vorgaben für Arbeitgeber: So ändert sich die Entlohnung von Menschen mit Behinderung

Neue Regeln für die Lohnberechnung

Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine treten neue Bestimmungen zur Berechnung der Löhne für Menschen mit Behinderung in Kraft. Die Regierung hat eine Verordnung verabschiedet, die klare Vorgaben für die Ermittlung des Durchschnittsgehalts macht. Diese Änderungen betreffen alle Unternehmen mit mindestens acht Beschäftigten, die sich nun an die neuen Regelungen halten müssen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern und Rechtssicherheit zu schaffen.

Konkrete Anforderungen und einheitlicher Standard

Ab dem 1. Januar 2026 gilt in der Ukraine ein Mindestlohn von 8.647 Hrywnja. Unternehmen sind außerdem verpflichtet, vier Prozent ihrer Arbeitsplätze mit Menschen mit Behinderung zu besetzen. Kleine Betriebe mit einer Belegschaft zwischen 8 und 25 Mitarbeitern müssen mindestens eine Person mit Behinderung beschäftigen.

Die neue Verordnung führt einen einheitlichen Standard ein: Eine festgelegte Formel soll künftig das durchschnittliche Monatsgehalt berechnen. Dadurch sollen Manipulationen bei der Lohnermittlung verhindert werden, da genau definiert ist, welche Zahlungen in die Kalkulation einfließen. Zusätzlich ist eine Kontrolle der zugrundeliegenden Buchungsbelege vorgesehen, um Transparenz und Fairness bei der Gehaltsabrechnung zu gewährleisten.

Darüber hinaus erhalten Beschäftigte im Energie-, Gas- und Kommunalsektor im März 2026 eine Zulage von 20.000 Hrywnja zusätzlich zu ihrem Grundgehalt. Laut Regierungsangaben sollen diese Schritte sozial vulnerable Gruppen unterstützen und gleiche Chancen für alle Arbeitnehmer schaffen.

Die Reform der Lohnberechnung spiegelt die Bemühungen der Regierung wider, Menschen mit Behinderung besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren und ihre sozioökonomische Situation zu verbessern.

Die Einführung des einheitlichen Berechnungsstandards dient der Prävention von Missbrauch und soll für mehr Durchsichtigkeit sorgen. Diese Initiativen könnten die Beschäftigungssituation von Menschen mit Behinderung spürbar verbessern und sind ein bedeutender Schritt hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit.


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