Erneuter Angriff auf Krywyj Rih: Zahl der Verletzten steigt auf sieben.
Die Folgen des Beschusses von Krywyj Rih am 3. Juli
Nach Angaben von Novyny.live: Am 2. Juli 2023 griff Russland die Stadt Krywyj Rih an. Dabei wurden Wohngebiete getroffen und mehrere Menschen verletzt. In der Nacht zum 3. Juli bestätigten die Behörden zunächst zwei Verletzte. Im Laufe der Zeit erhöhte sich diese Zahl auf sieben. Drei der Betroffenen mussten mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Gegen 22:20 Uhr wurde russische Kampfflugzeuge in der Region gesichtet. Kurz nach 23:00 Uhr bestätigte Oleksandr Hanscha, der Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Dnipropetrowsk, die Angriffe auf die Stadt. Auch der Vorsitzende des Verteidigungsrates von Krywyj Rih, Oleksandr Wilkul, berichtete von einem Raketeneinschlag in einem dicht bebauten Gebiet. Durch den Beschuss brach ein Feuer aus, und in den umliegenden Häusern wurden die Fenster herausgerissen.
„Die Brände sind bereits gelöscht, aber die Rettungsarbeiten laufen weiter – es gibt sehr viele Schäden: Fenster, Balkone, die Gas- und Wasserversorgung wurde abgestellt. In einer halben Stunde wird in der gegenüberliegenden Schule ein Krisenstab eingerichtet, die Anwohner wissen, wo das ist. Es werden bereits erste Baumaterialien herangeschafft, und dort werden auch Anträge auf finanzielle Hilfe der Stadt entgegengenommen.“
— Oleksandr Wilkul
Dieser Angriff war nicht der erste im Juli. Bereits am 23. Juni 2023 hatten russische Truppen Krywyj Rih mit einer Rakete beschossen. Zudem attackierte der Feind die Stadt am 17. Mai 2023, was einen Brand und Schäden an der Verkehrsinfrastruktur verursachte.
Der Beschuss von Krywyj Rih am 3. Juli verdeutlicht die anhaltende Gefahr, die von russischen Raketenangriffen für die ukrainische Zivilbevölkerung ausgeht. Die Behörden ergreifen weiterhin Maßnahmen, um die Folgen der Angriffe zu bewältigen und den Opfern zu helfen. Dies zeigt, wie wichtig schnelle Reaktionen in Notlagen sind. Die regelmäßigen Attacken auf die Stadt könnten schwerwiegende Auswirkungen auf die Infrastruktur und die Sicherheit der Bewohner haben, was die Notwendigkeit internationaler Unterstützung und Schutzmaßnahmen für die Zivilbevölkerung unterstreicht.
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