Angriff auf Odessa fordert drei Todesopfer – Kinder und Schwangere unter den Verletzten.

Angriff auf Odessa fordert drei Todesopfer – Kinder und Schwangere unter den Verletzten
Angriff auf Odessa fordert drei Todesopfer – Kinder und Schwangere unter den Verletzten

Raketenangriff auf Odessa

Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem massiven Angriff auf die ukrainische Hafenstadt Odessa sind drei Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 30 Personen wurden verletzt, darunter sechs Kinder und eine Frau in der 39. Schwangerschaftswoche. Die Rettungsarbeiten dauerten über zwölf Stunden an. Die Stadt hat einen Tag der Trauer ausgerufen.

Verheerende Schäden nach Drohnenangriff

Der Angriff auf die Region wurde mit etwa 50 iranischen 'Shahed'-Drohnen geflogen. Dabei wurden rund fünfzig Wohnhäuser beschädigt oder zerstört. In einem Gebäude stürzten drei Stockwerke ein. Während der mehr als zwölfstündigen Suchaktion konnten die Rettungskräfte 14 Menschen, darunter drei Kinder, lebend bergen.

Zu den Todesopfern gehört der 87-jährige Wolodymyr Shewolopenko, der in seiner eigenen Wohnung starb. Die Zahl der Verletzten stieg auf über dreißig. Zwölf von ihnen, darunter zwei Kinder und die schwangere Frau, mussten stationär behandelt werden. Eine Person schwebt in Lebensgefahr, acht weitere sind schwer verletzt.

Getroffen wurde auch die Kirche 'Heiliges Land'. Der Vater einer verletzten Frau sagte:

„Ich rufe sie an, es klingelt, aber sie geht nicht ran.“
Der Pastor der Kirche berichtete, dass sich genau in der Nische, die getroffen wurde, sechs Menschen in Sicherheit gebracht hatten. Dieser Vorfall zeigt erneut die brutalen Auswirkungen des Krieges auf die Zivilbevölkerung.

Der Angriff unterstreicht die wachsende Gefahr für Zivilisten in der Ukraine, insbesondere in Regionen, die regelmäßig beschossen werden. Die tragischen Folgen, darunter die Toten und verletzten Kinder, machen deutlich, wie unmittelbar der Konflikt gewöhnliche Familien trifft. Die Behörden und Rettungsdienste der Region Odessa arbeiten weiter an der Wiederherstellung der Infrastruktur und der Hilfe für die Betroffenen. Der Bedarf an Sicherheit und Schutz bleibt jedoch angesichts der anhaltenden Kampfhandlungen von entscheidender Bedeutung.


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