US-Botschaft in Bagdad unter Raketenbeschuss: C-RAM-System vereitelt Angriff.
Raketenangriff auf amerikanische Botschaft in der irakischen Hauptstadt
Nach Angaben von UATV: Erstmals seit mehr als zwei Jahren ist die US-Botschaft in Bagdad wieder mit Raketen angegriffen worden. Die Geschosse wurden aus einem Mehrfachraketenwerfer des Typs 'Katjuscha' abgefeuert. Eine Abwehrrakete des C-RAM-Systems konnte einen der Geschosse abfangen. Dies trug maßgeblich dazu bei, dass es keine amerikanischen Opfer gab. Entscheidend war zudem, dass keine Rakete das eigentliche Botschaftsgelände traf, was die Sicherheit des Personals weiter erhöhte.
Der irakische Ministerpräsident Mohammed Schia al-Sudani hat die Sicherheitskräfte angewiesen, die Urheber des Anschlags ausfindig zu machen. Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Instabilität im Land, auch wenn Angriffe auf US-Diplomaten in den vergangenen 24 Monaten deutlich seltener geworden waren. Die irakischen Behörden betonen ihre Bemühungen, ausländische Vertretungen zu schützen. Die Sicherheitslage im Irak bleibt trotz militärischer Erfolge gegen den IS fragil.
Folgen für die diplomatischen Beziehungen
Der Beschuss zeigt die angespannte Sicherheitsdynamik im Irak auf, wo trotz eines Rückgangs der Anschlagsfrequenz weiterhin erhebliche Gefahren bestehen. Die Reaktion der irakischen Regierung auf diesen Angriff wird international genau beobachtet und könnte das Vertrauen in ihre Fähigkeit, diplomatische Missionen zu schützen, beeinflussen. Vor dem Hintergrund sich wandelnder regionaler Machtverhältnisse könnten solche Vorfälle die diplomatischen Beziehungen zwischen Washington und Bagdad belasten.
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