Ukrainische Drohne traf das Patientenlager einer Klinik in Kiew: Ein Patient starb.
Nach Angaben von ТСН: In Kiew gab es einen Angriff einer russischen Kamikazedrohne auf eine private medizinische Einrichtung. Der Angriff erfolgte im stationären Zimmer, in dem sich ein Mann aufhielt, der leider starb. Die Patrouillenpolizei zeigte Videos von den Momenten nach dem Angriff, und die Klinikmanagement gab Informationen über den Zustand anderer Patienten an.
Die ersten Minuten der Tragödie
„Gibt es dort Menschen? Ich weiß nicht, ob alle herausgeholt wurden. Im zweiten Stock gibt es definitiv welche“, – diese besorgten Schreie wurden von den Bodykameras der Patrouillenpolizei in den ersten Momenten nach der Explosion aufgezeichnet.
Die Drohne traf in das Zimmer im zweiten Stock, in dem sich ein 30-jähriger Mann aufhielt, der sofort starb.
Evakuierung und Verletzte
Zum Zeitpunkt des Aufpralls befanden sich 26 Patienten in der Klinik, und insgesamt waren in dem Gebäude, einschließlich des medizinischen Personals, etwa 70 Personen.
Verletzte: Eine 42-jährige Frau erlitt eine Schnittwunde an der Hand und litt unter Stress. Eine weitere Frau wurde mit einer Prellungswunde ins Krankenhaus eingeliefert.
Giftige Kohlenmonoxidvergiftung: zwei ältere Patientinnen (77 und 97 Jahre alt) wurden wegen Kohlenmonoxidvergiftung in kommunale Krankenhäuser verlegt.
Da im Herbst keine planmäßigen Operationen durchgeführt werden, waren keine schwerkranken Patienten in der Klinik. Dies ermöglichte die rasche Evakuierung von 25 überlebenden Patienten in andere medizinische Einrichtungen in Kiew.
Margarita Malowana, Direktorin der Klinik: „Es sieht wirklich schrecklich aus, aber das ist Kleinigkeiten im Vergleich dazu, dass ein Patient gestorben ist. Es fehlen die Worte, nur Mitgefühl für die Angehörigen. Die Nachtschicht – großartig, denn die Menschen lagen im Krankenhaus, man musste sie nicht nur herausholen, sondern auch die Behandlung fortsetzen.“.
Folgen des Auftreffens und Beseitigung
Das Feuer erfasste etwa 25 Quadratmeter, aber die Schäden am Gebäude sind viel größer. Am meisten waren die Fenster und Decken betroffen. Momentan arbeiten kommunale Dienste an der Stelle, um das Gebiet von Glas und Trümmern zu reinigen.
Kirill Fesyk, Chef der Obolonsky Bezirkstaatverwaltung: „In der Klinik gibt es einen ordentlichen Luftschutzraum, aber leider waren nicht alle zu dem Zeitpunkt der Explosion dort. Jetzt verschließen wir zusammen mit den Eigentümern die Fenster, um die Folgen des schlechten Wetters zu minimieren, da Frost noch bevorsteht“.
Am Ort arbeitete ein Psychologe, um dem Personal und den Patienten zu helfen, mit ihren Erfahrungen umzugehen. Die Eigentümer der Klinik begannen bereits mit der Schadensermittlung und planen die Wiederherstellung der Einrichtung.
Das tragische Ereignis unterstreicht die ständige Bedrohung für zivilen Objekte in Kiew, die durch den Krieg weiterhin hoch bleibt. Die örtlichen Behörden arbeiten aktiv daran, die normale Funktionsweise der medizinischen Einrichtungen wiederherzustellen, wobei sie Maßnahmen zum Schutz der Patienten und des medizinischen Personals unter schwierigen Bedingungen ergreifen.
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