Odessaer Aktivistin prangert Zustand der Minibusse an: Rost und Dreck trotz Fahrpreiserhöhung.
Kritik am Zustand der Minibusse in Odessa
Nach Angaben von Novyny.live: Die Odessaer Aktivistin Jana Tytarenko hat den Zustand der Minibusse in der Stadt scharf kritisiert. Sie bemängelt vor allem den Schmutz, den Rost und die Beschädigungen der Fahrzeuge. Ihre Kritik fällt in eine Zeit, in der die Fahrpreise gerade erst gestiegen sind: Seit dem 27. Juni kostet die Fahrt in den meisten städtischen Minibussen 5 Griwna mehr. Tytarenko stellt fest, dass sich die Situation in den letzten fünf Jahren nicht gebessert hat:
„In den letzten fünf Jahren hat sich nichts zum Besseren verändert – der Rost hat den Transport zerfressen, alles ist abgenutzt, aber was einen endgültig umhaut, ist der Dreck“, so Tytarenko.
Die aktuellen Tarife für öffentliche Verkehrsmittel in Odessa sehen wie folgt aus:
- Straßenbahn und Oberleitungsbus – 15 Griwna
- die meisten Minibusse – 25 Griwna
- Sozialbusse – kostenlos
„Vor diesem Hintergrund ist die Tariferhöhung einfach absurd. Wie kann man die Tarife erhöhen, wenn nicht klar ist, wie viel Geld durch ein Fahrzeug fließt? Warum gibt es keine Möglichkeit, mit Karte zu bezahlen?“, fragt die Aktivistin.
Neue Möglichkeiten für die Einwohner von Odessa
Darüber hinaus wurde am 28. Juni ein neuer Regionalzug Nr. 838/837 zwischen Odessa und Karolino-Buhas eingeführt. Diese Neuerung könnte die allgemeine Verkehrssituation in der Region beeinflussen, doch laut Tytarenko bleiben die Probleme mit den Minibussen für die Odessaer weiterhin drängend. Die Lage im öffentlichen Nahverkehr sorgt bei den Stadtbewohnern für Besorgnis und Diskussionen – sie hoffen auf bessere Beförderungsbedingungen.
Der Zustand der öffentlichen Verkehrsmittel in Odessa bleibt ein wichtiges Thema für die lokale Bevölkerung, insbesondere angesichts der jüngsten Tariferhöhung. Die Einführung neuer Strecken, wie des Regionalzugs zwischen Odessa und Karolino-Buhas, könnte gewisse Veränderungen in der Verkehrsinfrastruktur bringen, doch die Fragen nach der Qualität der Minibusse und der Bezahlmöglichkeiten bleiben offen. Die Einwohner erhoffen sich in naher Zukunft verbesserte Beförderungsbedingungen und transparentere Tarife.
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