170.000 Griwna Strafe und Handy-Einzug: Gericht in Odessa verurteilt Mann für pro-russische Telegram-Posts.
Urteil in Odessa gefällt
Nach Angaben von Novyny.live: Ein Mann ist in Odessa wegen Rechtfertigung der russischen Aggression und Anstachelung zu Feindseligkeiten verurteilt worden. Das Gericht verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 170.000 Griwna und ordnete die Einziehung seines Mobiltelefons an, mit dem er pro-russische Beiträge in Telegram veröffentlicht hatte. Der Angeklagte war zuvor nicht vorbestraft.
Ein Teil der inkriminierten Posts stammt aus dem Jahr 2022. Die Verurteilung erfolgte nach mehreren Paragrafen, darunter die Rechtfertigung von Aggression und die Verletzung der Gleichberechtigung der Bürger. Bemerkenswert ist, dass der Mann trotz der Straftat 150.000 Griwna zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte spendete.
Weitere Fälle pro-russischer Propaganda
Dieser Fall reiht sich in eine Serie ähnlicher Gerichtsentscheidungen ein. So wurde beispielsweise eine Frau, die Informationen über Bewegungen von Mitarbeitern des territorialen Rekrutierungszentrums (TZK) verbreitet hatte, zu fünf Jahren Haft verurteilt, jedoch zur Bewährung ausgesetzt. Ihr Urteil erging im September, mit der Auflage, die Strafe bis Dezember 2025 zu verbüßen.
Solche Urteile unterstreichen die Bemühungen der ukrainischen Behörden, pro-russische Propaganda zu bekämpfen, die als Gefahr für die nationale Sicherheit eingestuft wird. Die Rechtsprechung in Fällen von Aggressionsrechtfertigung zeigt, wie wichtig die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und der Schutz der Werte ist, die sich im Krieg herausgebildet haben. Diese Maßnahmen belegen einen entschlossenen staatlichen Ansatz zur Sicherung von Stabilität und Einheit in der Gesellschaft während des Konflikts.
Lesen Sie auch
- Nach Rücktritt von Starmer: Andy Burnham steigt zum Favoriten für das Amt des britischen Premierministers auf
- Ukraine meldet Zerstörung von 40 Prozent der russischen Raffinerien – Melnyk fordert Waffenstillstand im UN-Sicherheitsrat
- 600 Flugabwehrraketen aus Deutschland: Braucht die Ukraine noch Trumps Erlaubnis für Patriot?
- Neues Putin-Gesetz: Wie die baltischen Staaten auf russische Militär-Drohungen reagieren
- Ukrainisches Verteidigungsministerium führt neue Kampfeinsatzverträge ein: Dienstzeiten und Vergütung bis zu 120.000
- Ex-Dynamo-Star Milewski appelliert an Belarus: Seine Gedanken zu Krieg und Frieden

