Schwere Zeiten im Herbst: Kiew rechnet mit russischer Einberufung von 500.000 Soldaten.

Schwere Zeiten im Herbst: Kiew rechnet mit russischer Einberufung von 500.000 Soldaten
Schwere Zeiten im Herbst: Kiew rechnet mit russischer Einberufung von 500.000 Soldaten

Russland plant wohl neue Mobilmachung

Nach Angaben von UATV: Nach Einschätzung ukrainischer Stellen könnte der Kreml in den kommenden Monaten eine halbe Million Menschen für den Kriegsdienst einziehen. Diese Zahl nannte Andrij Kowalenko, Leiter des ukrainischen Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation. Ein Teil der neu Eingezogenen sei möglicherweise dafür vorgesehen, eine weitere Frontlinie zu eröffnen.

Bereits am 18. Juli 2023 hatte Kowalenko vor einer derart umfangreichen Mobilmachung gewarnt. Er betonte damals, die Ukraine müsse sich auf einen harten Herbst und Winter einstellen. Die erwartete Lage wird auch international mit Sorge betrachtet.

„Uns stehen ein sehr intensiver Herbst und Winter bevor. Wir werden in äußerst schwierigen Infanteriegefechten bestehen müssen“, so Kowalenko.

Die angekündigten Rekrutierungspläne könnten die militärische Lage massiv verändern. Experten gehen davon aus, dass eine derart große Truppenstärke Russlands strategische Optionen erweitert. Die Ukraine müsse ihre Verteidigung entsprechend anpassen, um nicht unter Druck zu geraten. Die Entscheidungen, die nun getroffen werden, könnten den weiteren Kriegsverlauf maßgeblich beeinflussen – ebenso wie die Unterstützung durch westliche Partner.

Beobachter sehen den Herbst als mögliche kritische Phase für beide Konfliktparteien. Die neue Mobilmachung könnte nicht nur die Front dynamischer machen, sondern auch den Druck auf die ukrainischen Streitkräfte erhöhen. Kowalenkos Prognosen deuten auf eine Eskalation hin, die neue militärische Auseinandersetzungen nach sich ziehen könnte.


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