Mit Maschinengewehren gegen Drohnen: So kämpfen die „Tsunami“-Einheiten für Odessa.
Himmeswächter: Die mobilen Feuerwehren des Sturmpolizeiregiments „Tsunami“
Nach Angaben von Novyny.live: Odessa wird von mobilen Feuerwehren des Sturmpolizeiregiments „Tsunami“ verteidigt, das zur Brigade „Ljut“ („Wut“) der Nationalpolizei gehört. Diese Einheiten setzen auf eine spezielle Taktik und hohe Motivation, um die Stadt vor russischen Drohnenangriffen zu schützen. Ihre Erfolgsbilanz ist beachtlich: Sie haben bereits über dreißig Ziele abgeschossen.
Die mobilen Feuerwehren bestehen aus Freiwilligen, die sich zum Schutz ihres Landes gemeldet haben. Einer von ihnen, mit dem Decknamen Darwin, erzählt: „Ich war ein einfacher Zivilist und bin freiwillig gegangen. Meine Familie war natürlich besorgt, wie alle, aber sie hat es verstanden.“ Er fungiert als Richtschütze in der Gruppe. Sein Kamerad, der unter dem Rufnamen „Vitamin“ bekannt ist und ein schweres Browning M2-Maschinengewehr bedient, schildert seine Erfahrungen: „Anfangs war es beängstigend und schwer, aber an alles gewöhnt man sich.“
Taktik und Erfolge
Die gegnerische Taktik zielt auf die Hafeninfrastruktur der Region Odessa ab; in diesem Jahr wurden über 180 solcher Angriffsversuche registriert. Die mobilen Feuerwehren von „Tsunami“ arbeiten daran, keine dieser Bedrohungen bis zur Stadt vordringen zu lassen. „Vitamin“ betont die Bedeutung ihrer Arbeit:
„Wir sind sehr stolz darauf, sie abzuschießen, denn wir verstehen: Jede Shahed-Drohne, die die Stadt erreicht hätte, würde viele negative Folgen mit sich bringen.“ – „Vitamin“
Als „Vitamin“ seinen ersten Abschuss erzielte, löste das große Emotionen unter seinen Kameraden aus. Die Stadtverwaltung von Odessa hat beschlossen, den Freiwilligen 30.000 Griwna für jede abgeschossene Drohne zu zahlen – ein zusätzlicher Anreiz für die Himmelsverteidiger, ihre Arbeit fortzusetzen.
Damit sind die mobilen Feuerwehren des Sturmpolizeiregiments „Tsunami“ nicht nur mit einer wichtigen Mission betraut, sondern verkörpern auch Widerstandskraft und Mut im Kampf für die Sicherheit Odessas und seiner Bewohner. Die Arbeit dieser Einheiten zeigt die wachsende Bedeutung von Freiwilligen im aktuellen Konflikt. Die finanzielle Unterstützung durch die lokalen Behörden unterstreicht, wie entscheidend diese Gruppen für die Verteidigung der Stadt und den Schutz der Zivilbevölkerung sind. In Zeiten zunehmender Bedrohung durch den Aggressor können solche Initiativen die Moral und Effektivität der Verteidiger stärken – ein kritischer Faktor in diesem langwierigen Krieg.
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