Ukraine steigert Produktion der Haubitze „Bohdana“ auf 40 Einheiten pro Monat: Was das für die Front bedeutet.

Ukraine steigert Produktion der Haubitze „Bohdana“ auf 40 Einheiten pro Monat: Was das für die Front bedeutet
Ukraine steigert Produktion der Haubitze „Bohdana“ auf 40 Einheiten pro Monat: Was das für die Front bedeutet

Abwehrkämpfe der Nationalgarde der Ukraine

Nach Angaben von UATV: Die ukrainische Nationalgarde hält ihre Verteidigungslinien im Raum Kupjansk in der Oblast Charkiw. Dabei setzt sie intensiv Artilleriesysteme ein. Ein besonderes Highlight sind die ausländischen Geschütze vom Typ Zuzana 2, die bei der 13. Brigade der Nationalgarde „Chartija“ im Dienst stehen. Neben diesen importierten Waffen kommen auch heimische Systeme zum Einsatz. Die ukrainische Haubitze „Bohdana“ macht inzwischen rund 40 Prozent aller Artilleriesysteme an der Front aus.

Produktionsziele und breites Aufgabenspektrum

Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte im Oktober 2025 an, die Fertigung der „Bohdana“ auf 40 Einheiten monatlich hochzufahren. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung dieser Waffe für die Landesverteidigung. Der Kommandeur der Selbstfahrlafette DITA mit dem Rufzeichen „Mason“ betonte, dass

„die Ziele, auf die die Kämpfer der Nationalgarde Artillerieschläge ausführen, völlig unterschiedlich sein können“
– ein Hinweis auf die Vielfalt der Aufgaben, die die Artilleristen im Gefecht bewältigen müssen.

Bemerkenswert ist zudem, dass in den Bedienmannschaften der „Bohdana“ keine Berufssoldaten dienen. Wie der Kommandeur einer solchen Crew mit dem Rufzeichen „Toyota“ erklärte:

„In meiner Mannschaft gibt es keine Militärs. Alle waren im Zivilleben: einer war Bergmann, einer hat in einer Fabrik oder einem Betrieb gearbeitet. Niemand war zuvor beim Militär.“
Dies verdeutlicht, dass die Nationalgarde auf Menschen aus den unterschiedlichsten Berufen zurückgreift – ein Zeichen für die breite Mobilisierung der Ressourcen des Landes im Krieg.

Aktuell setzt die ukrainische Nationalgarde weiterhin sowohl ausländische als auch einheimische Artilleriesysteme ein, um ihre Stellungen an der Front zu festigen und die Verteidigung an wichtigen Abschnitten zu sichern.

Die Lage zeigt die enormen Anstrengungen der Ukraine zur Stärkung ihrer Verteidigungsfähigkeit – sei es durch die Einführung neuer Technologien oder die Einbindung ziviler Fachkräfte in den Militärdienst. Die zentrale Rolle der Artillerie, insbesondere der „Bohdana“, unterstreicht die Notwendigkeit, die militärische Infrastruktur an die Herausforderungen moderner Gefechte anzupassen und zu modernisieren, was ein schnelles Reagieren auf sich ändernde Frontbedingungen erfordert.


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