Die Besetzung des Donbass führte zu einer Wasserkrise: Die Bedrohung von Epidemien wächst.

Die Besetzung des Donbass führte zu einer Wasserkrise: Die Bedrohung von Epidemien wächst
Die Besetzung des Donbass führte zu einer Wasserkrise: Die Bedrohung von Epidemien wächst

Problem der Wasserversorgung im besetzten Donbass

Nach Angaben von inkorr.com: Der Vizepräsident der Vereinigung 'Ukrvodokanalgeologie', Andrij Nikitin, betonte, dass die Aussagen des Führers der 'DNR' über die Lösung der Wasserversorgung in den besetzten Gebieten nicht der Realität entsprechen. Er stellte fest, dass selbst wenn die Kontrolle über die Stadt wiederhergestellt wird, die Besatzer aufgrund von Infrastruktur- und Wasserquellenproblemen nicht in der Lage sein werden, eine stabile Wasserversorgung zu gewährleisten.

'Selbst wenn man sich vorstellt, dass die Besatzer die Wasserentnahme aus dem Fluss wiederherstellen, sollte man nicht vergessen: Bereits in den 60er Jahren konnte der Siwerskyj Donez den Bedürfnissen des Donbass nicht gerecht werden. Die Kapazität des Kanals betrug damals etwa 42 Kubikmeter pro Sekunde, aber der Fluss selbst hatte nur 10-12. Das heißt, der Mangel war dreimal so groß. Der Kanal arbeitete maximal mit 35-37 Kubikmetern, und später fiel seine tatsächliche Abgabe auf 24'
- bemerkte Andrij Nikitin.

Der Experte wies auch darauf hin, dass die Wasserversorgung in den besetzten Gebieten in einem kritischen Zustand ist, und die Chancen, eine Katastrophe zu vermeiden, minimal sind. Der Hauptgrund für den Wassermangel ist der Krieg, da die russischen Truppen regelmäßig Pumpstationen und Rohre beschießen und die Wasserinfrastruktur in einen Teil der Kampfhandlungen verwandeln.

Die Situation in den Städten des Donbass

Im Gebiet von Makijiwka und Donezk ist die Situation mit der Wasserversorgung besonders kritisch. Die Reservoirs sind erschöpft, die Hauptkanäle befinden sich an der Frontlinie, was ernsthafte Probleme mit der Wasserversorgung verursacht und aufgrund von unhygienischen Bedingungen Epidemien droht. Lokale Einwohner teilen aktiv Zeugenaussagen über den kritischen Zustand in sozialen Netzwerken, was zu einer humanitären Katastrophe führen könnte.

Infolge des Krieges im besetzten Donbass ist die Situation mit der Wasserversorgung äußerst kompliziert. Der kritische Zustand der Wasserressourcen zeigt sich in den Städten Makijiwka und Donezk, was zu ernsthaften humanitären Problemen aufgrund von Wassermangel und dem Risiko von Epidemien durch unzureichende hygienische Bedingungen führen könnte. Der Krieg beeinträchtigt weiterhin die Infrastruktur und Wasserquellen in der Region und vertieft bereits bestehende ökologische und humanitäre Herausforderungen.

Die Situation mit der Wasserversorgung im Donbass ist eines der besorgniserregendsten Probleme, das dringend gelöst werden muss. Die Vernachlässigung der Infrastruktur könnte nicht nur zu Wasserknappheit, sondern auch zu gefährlichen Epidemien führen, die die lokale Bevölkerung bedrohen. Die Fragen der ökologischen und humanitären Sicherheit im Kriegszustand bleiben eine Priorität für die internationale Gemeinschaft.


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