Boxer Usyk zu Sportlern in Russland: Wer für Geld dorthin geht, zeigt seinen wahren Wert.

Boxer Usyk zu Sportlern in Russland: Wer für Geld dorthin geht, zeigt seinen wahren Wert
Boxer Usyk zu Sportlern in Russland: Wer für Geld dorthin geht, zeigt seinen wahren Wert

Usyks klare Haltung zu Auftritten in Russland

Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Boxweltmeister Oleksandr Usyk hat sich in einem Interview mit Andrij Bednjakow eindeutig zu Sportlern geäußert, die in Russland Geld verdienen. Er persönlich lehnt solche Engagements strikt ab. Seine Worte waren deutlich:

'Wenn jemand nur des Geldes wegen dorthin fährt – das ist meine persönliche Meinung – dann macht er es eben für Geld. Man erkennt dann genau, welchen Preis diese Person hat, wenn sie so etwas mitmacht. Ganz anders ist es, wenn jemand aus Überzeugung handelt. Das ist eine völlig andere Geschichte.' - Oleksandr Usyk

Usyk sprach auch über ein kürzlich in Portugal ausgetragenes Wohltätigsfußballspiel. Die Veranstaltung diente dem Zweck, Spenden für die Opfer des Krieges in der Ukraine zu sammeln. An dem Benefizspiel nahm unter anderem der ukrainische Nationaltrainer Serhij Rebrov teil. Usyk betonte damit nicht nur seine klare Position gegenüber Russland-Engagements, sondern unterstrich auch die Bedeutung der Unterstützung für die vom Krieg betroffenen Ukrainer.

Die ethische Debatte unter Sportlern

Usyks Äußerungen spiegeln eine grundsätzliche ethische Diskussion unter ukrainischen Athleten wider. Es geht um die moralischen Fragen, die mit Sportveranstaltungen auf russischem Territorium verbunden sind. Viele Sportler verweigern aus politischer Überzeugung die Zusammenarbeit mit dem Aggressorstaat, um in dieser schwierigen Zeit Solidarität mit ihrer Heimat zu zeigen. Die Entscheidung für oder gegen solche Auftritte ist längst zu einer Gewissensfrage geworden.

Wohltätigkeitsveranstaltungen wie das erwähnte Fußballspiel demonstrieren hingegen den Zusammenhalt der ukrainischen Gesellschaft und den Willen, den Kriegsopfern konkret zu helfen.


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