Heizperiode 2025/2026 endet: Wann die Wärme abgestellt wird und wie die Abrechnung angepasst wird.
Frühlingserwachen in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Mit den ersten warmen Frühlingstagen nach dem Winter stellt sich in der Ukraine die Frage nach dem Ende der Heizperiode 2025/2026. Diese läuft regulär vom 1. November 2025 bis zum 31. März 2026. Die Entscheidung, wann die Heizungen tatsächlich abgestellt werden, hängt jedoch von der durchschnittlichen Tagestemperatur ab. Die anhaltend milden Temperaturen lassen ein baldiges Ende erwarten.
Maßgeblich sind die geltenden Vorschriften: Sobald die Außentemperatur an drei aufeinanderfolgenden Tagen über +8 Grad Celsius liegt, können die lokalen Behörden die Wärmeversorgung einstellen. Für die Verbraucher bedeutet dies, dass die Heizsaison in Kürze zu Ende gehen könnte, wenn das milde Wetter anhält. Diese Regelung soll sowohl Energie sparen als auch den Übergang in die warme Jahreszeit steuern.
Neue Regeln für die Nebenkostenabrechnung
Ein wichtiger Aspekt für die Haushalte sind zudem Änderungen bei den Zahlungen. Seit dem 1. Januar 2026 müssen Verbraucher nicht mehr für Tage bezahlen, an denen ihnen aufgrund von Kriegshandlungen keine Wärme- oder Wasserversorgung zur Verfügung stand. Der ukrainische Vizepremierminister für Wiederaufbau, Oleksiy Kubelov, betonte, dass die Bevölkerung nicht für ausgefallene Leistungen zahlen soll, die auf russische Angriffe zurückzuführen sind.
Diese Maßnahme dient dem Schutz der Verbraucherrechte und soll die finanzielle Belastung der Menschen in dieser schwierigen Lage verringern. — Oleksiy Kubelov
Die genaue gesetzliche Grundlage bildet die Regierungsverordnung Nr. 830. Darin heißt es, dass die Heizperiode beginnt, sobald die Durchschnittstemperatur drei Tage lang bei 8°C oder darunter liegt, und endet, wenn sie drei Tage lang über 8°C steigt. Auf Basis dieser klaren meteorologischen Kriterien können sich die Bürger auf eine baldige Umstellung einstellen.
Angesichts der aktuellen Wetterlage und Prognosen könnte die Heizsaison sogar früher als geplant enden. Dies würde die Ausgaben der Haushalte für Versorgungsleistungen weiter senken. Ein vorzeitiges Ende bietet die Chance, die Haushaltskasse in den Sommermonaten zu entlasten, erfordert aber eine aufmerksame Beobachtung der Wetterentwicklung durch die zuständigen Stellen.
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