Ungarn knüpft Zustimmung zu Hilfen für Ukraine an Öltransit: Orban stellt Bedingungen.
Budapests Haltung zu Kiews Unterstützung
Nach Angaben von Novyny.live: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat deutlich gemacht, dass sein Land keine weiteren pro-ukrainischen Maßnahmen mittragen werde, solange der Transit von russischem Öl durch die Pipeline 'Druschba' nicht wieder aufgenommen sei. Er wirft der Ukraine vor, die Lieferungen zu blockieren, und fordert deren Wiederherstellung als Vorbedingung für jedwede Unterstützung.
Konkret droht Budapest damit, einem geplanten Kredit der Europäischen Union über 90 Milliarden Euro für die Ukraine nicht zuzustimmen. Diese Ankündigung fällt in eine Phase angespannter Gespräche zwischen beiden Ländern. Erst am 11. März war eine ungarische Delegation nach Kiew gereist, angeblich um den Zustand der 'Druschba'-Pipeline zu überprüfen. Allerdings erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, ihm sei der genaue Zweck dieses Besuchs nicht bekannt.
Viktor Orban: 'Die ungarische Position ist denkbar einfach: Wir sind bereit, die Ukraine zu unterstützen, sobald wir unser Öl bekommen, das sie blockiert hat. Bis dahin wird Ungarn keine Entscheidung zu Gunsten der Ukraine mittragen.'
Diese klare Ansage sorgt in ukrainischen Regierungskreisen für Unruhe, da man in der aktuellen Krisenlage auf die Solidarität aller EU-Partner angewiesen ist.
Wirtschaftliche und politische Spannungen
Damit bleibt die Haltung Ungarns zum Transit von russischem Öl durch die Ukraine unklar, während das bilaterale Verhältnis vor dem Hintergrund wachsender wirtschaftlicher und politischer Herausforderungen zunehmend komplizierter wird.
Die Frage der Öltransite durch die Ukraine ist nicht nur für die Volkswirtschaften beider Länder von großer Bedeutung, sondern auch für die Stabilität in der gesamten Region. Angesichts des anhaltenden Konflikts und der wirtschaftlichen Schwierigkeiten könnte die Position Ungarns auch das Verhältnis zur Europäischen Union belasten und die internationale Unterstützung für die Ukraine beeinflussen. Die weitere Entwicklung dieses Streits wird daher mit Spannung verfolgt – sie entscheidet mit über die künftige politische Dynamik innerhalb der EU.
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