Dreieinhalb Jahre Haft für Schleuser aus Stryj: Er half Wehrpflichtigen bei der Flucht.
Schleuserring in Stryj aufgeflogen: Mann half Männern bei illegaler Ausreise
Nach Angaben von Novyny.live: Ein 30-jähriger Bewohner der Stadt Stryj in der Oblast Lwiw wurde zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Er hatte eine illegale Schlepperorganisation betrieben, die Männern im wehrpflichtigen Alter zur Flucht ins Ausland verhalf. Wie die ukrainische Sicherheitsbehörde SBU in Lwiw am 15. Juni mitteilte, verlangte der Mann für seine Dienste 13.500 US-Dollar pro Person und versprach einen reibungslosen Grenzübertritt.
Bereits im April des Vorjahres war der Beschuldigte nach der Annahme einer Bestechungssumme festgenommen worden. Das Gericht sprach ihn schuldig, eine organisierte Schleusung von Menschen über die Staatsgrenze durchgeführt zu haben. Das Urteil: dreieinhalb Jahre Gefängnis sowie die Einziehung seines Vermögens.
Schwere Straftaten in Kriegszeiten
Der Fall zeigt, wie ernst die ukrainischen Behörden Verstöße gegen die Ausreisebestimmungen nehmen – besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Mobilmachung und der Landesverteidigung. Illegale Grenzübertritte von Wehrpflichtigen sind kein Kavaliersdelikt, sondern gefährden die nationale Sicherheit.
Die Schleusung von Männern im wehrfähigen Alter ist Teil eines größeren Problems, das die Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit in der Ukraine betrifft, insbesondere während des Krieges. Die Behörden gehen konsequent gegen solche Netzwerke vor, da sie die Verteidigungsfähigkeit des Landes untergraben können. Die Festnahme und Verurteilung des Organisators zeigt, dass die Strafverfolgungsbehörden aktiv das Gesetz und die Verteidigungsinteressen der Ukraine schützen. In den letzten Monaten wurden landesweit mehrere ähnliche Schleuserringe zerschlagen.
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