Hauptkräfte der russischen Armee konzentriert sich in der Nähe von Pokrovsk - Malomuzh.
Die Besatzungsarmee hat die Truppenkonzentration in der Nähe von Pokrovsk abgeschlossen
Nach Angaben des ukrainischen Armee-Generals Nikolay Malomuzh hat die russische Besatzungsarmee die Haupttruppen in der Nähe von Pokrovsk konzentriert. Sie bereiten sich durch Operationen in Selydovo, Torez und in Richtung Kuhavsky auf einen Schlag gegen die logistischen Routen vor, die für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte wichtig sind. Laut Malomuzh mussten sich die ukrainischen Verteidigungskräfte aus den meisten Gebieten von Selydovo zurückziehen, während die Russen versuchen, die Front des Durchbruchs zu erweitern.
Die Situation ist am Kuhavsky-Sektor am schwierigsten, wo der Feind versucht, eine breitere Front des Durchbruchs zu schaffen. Die ukrainischen Verteidigungskräfte haben Stützpunkte und Festungen errichtet, führen Feuergefechte und Gegenangriffe in einzelnen Sektoren durch. Um Pokrovsk zu verteidigen, ist es jedoch wichtig, Reserven heranzuziehen, da die Russen weiterhin versuchen durchzubrechen. Insgesamt sind in diesem Sektor etwa 180-200 Tausend feindliche Truppen konzentriert, was eine Bedrohung für die ukrainischen Streitkräfte darstellt, betonte Malomuzh.
Er erwähnte, dass Gegenangriffe vorbereitet werden, daher könnte sich die Situation auch in diesen Sektoren ändern. Am Vorabend führten die VSU-Truppen Gegenangriffe durch und konnten ihre Positionen in Torez wiederherstellen. Dabei ist es für die Russen vorrangig, auf den Pokrovsky- und Kuhavsky-Achsen vorzurücken.
Lesen Sie auch
- Ukraine plant Vergeltung: Selenskyj legt mit Militärspitze Reaktion auf russische Angriffe fest
- EU-Kommission nimmt Krypto-Dienstleister ins Visier: Neue Sanktionen gegen Russland geplant
- Neue Aufgaben für Umerow und Klymenko: Selenskyj legt frischen Kurs für den Nationalen Sicherheitsrat fest
- Ehemaliger ukrainischer Abgeordneter Demtschak an Kiew ausgeliefert – Behörden verstärken Rückholaktion von Verdächtigen
- Neue EU-Sanktionen gegen Russland: Das steckt im 21. Maßnahmenpaket
- Litauen wirft EU-Staaten vor, Sanktionen aus Eigennutz zu untergraben

