Das Weltraumteleskop Hubble könnte auf die Erde fallen: neue Risiken für die Bevölkerung.

Das Weltraumteleskop Hubble könnte auf die Erde fallen: neue Risiken für die Bevölkerung
Das Weltraumteleskop Hubble könnte auf die Erde fallen: neue Risiken für die Bevölkerung

Gefahr des Weltraumteleskops 'Hubble'

Nach Angaben von ТСН: Das Weltraumteleskop 'Hubble', das seit fast 35 Jahren die Geheimnisse des Universums erforscht, verliert allmählich seine Orbitalbahn. In Zukunft könnte es unkontrolliert in die Erdatmosphäre stürzen. Neue Forschungen zeigen, dass das Risiko für Menschen höher ist als zuvor erwartet.

'Hubble' arbeitet in niedriger Erdumlaufbahn und bewegt sich mit über 28.000 km/h. Seit seinem Start im Jahr 1990 hat es über 1,3 Millionen wissenschaftliche Beobachtungen durchgeführt. Dank seiner Daten konnten Wissenschaftler das Alter des Universums genau bestimmen - 13,8 Milliarden Jahre - und die Beschleunigung der kosmischen Expansion entdecken.

Doch mit jedem Jahr sinkt das Teleskop immer tiefer aufgrund des Widerstands der oberen Atmosphärenschichten. Früher konnten Astronauten es während Wartungsmissionen auf eine höhere Umlaufbahn anheben, aber jetzt ist diese Möglichkeit nicht mehr gegeben.

Vorhersagen für den Fall von 'Hubble'

Nach neuen Schätzungen wird die Umlaufbahn von 'Hubble' weiter schrumpfen, bis das Gerät in die Atmosphäre eintaucht. Die Prognosen variieren: Das optimistischste Szenario sieht vor, dass es bis 2040 in der Umlaufbahn bleibt, während das pessimistischste bereits 2029 mit einem Fall rechnet. Die wahrscheinlichste Rückkehr wird für 2033 erwartet.

Forscher warnen, dass 'Hubble' nicht für einen kontrollierten Wiedereintritt in die Atmosphäre ausgelegt war, weshalb Teile seiner Konstruktion möglicherweise nicht vollständig verbrennen und die Erdoberfläche erreichen können. Modellen zufolge könnten Trümmer sich über einen Bereich von 350-800 km verteilen.

Risiken für Menschen und Folgen

Obwohl die Risiken für Menschen gering bleiben, überschreiten sie die zulässigen Normen der NASA. Laut mittleren Prognosen könnte die Wahrscheinlichkeit von Opfern zwischen 1 und 330 schwanken, was erheblich über dem Standard von 1 zu 10.000 liegt. Im Falle eines Sturzes von Trümmern auf dicht besiedelte Gebiete, wie Macau, könnten zwischen zwei und vier Opfer zu beklagen sein; in Hongkong oder Singapur mindestens eines.

Die Autoren der Studie empfehlen dringend, zusätzliche Berechnungen unter Berücksichtigung solarer Aktivität, geomagnetischer Bedingungen und Bevölkerungsprognosen durchzuführen. Selbst ein so ikonisches Teleskop wie 'Hubble' kann seine Mission durch einen unvorhergesehenen Vorfall beenden, wenn sein Fall unkontrolliert erfolgt.

Wissenschaftler haben zudem einen 10-Sekunden-Gammaausbruch aus einem fernen Punkt des Universums registriert, der sich 13 Milliarden Lichtjahre entfernt befindet.

Die Situation rund um das Weltraumteleskop 'Hubble' unterstreicht die Wichtigkeit der Überwachung von Weltraummüll und den Risiken, die mit seiner Rückkehr zur Erde verbunden sind. Wissenschaftler werden diesen Prozess weiterhin verfolgen, da das sichere Management von Orbitalgeräten zu einem immer drängenderen Thema in der modernen Astronomie und Raumfahrtpolitik wird. Das Verständnis der Risiken eines Falles von 'Hubble' könnte zur weiteren Verbesserung der Technologien in diesem Bereich beitragen.


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