Papst Leo XIV. fordert sofortigen Waffenstillstand in der Ukraine vor Kriegsjubiläum.
Appell des Papstes zum vierten Jahrestag des Krieges in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Anlässlich des bevorstehenden vierten Jahrestages des russischen Angriffskrieges hat Papst Leo XIV. eindringlich zu einem sofortigen Waffenstillstand in der Ukraine aufgerufen. Sein Appell erfolgte nach dem traditionellen Angelus-Gebet. Der Papst betonte, dass der Frieden nicht länger aufgeschoben werden könne und eine dringende Notwendigkeit sei.
«Die Waffen sollen schweigen! Die Bombardierungen sollen aufhören! Es muss unverzüglich ein Waffenstillstand erreicht und der Dialog verstärkt werden, um den Weg zum Frieden zu ebnen» – Papst Leo XIV.
Der Jahrestag des Kriegsbeginns am 24. Februar 2026 markiert einen schmerzhaften Einschnitt für alle, die unter den Folgen des Konflikts leiden. Die erwartete Ankunft ausländischer Staatschefs in Kiew an diesem Tag unterstreicht die anhaltende internationale Aufmerksamkeit für die Ukraine. In Washington wird zudem eine Rede des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump vor dem Kongress erwartet, die möglicherweise weitere Signale für den weiteren Verlauf des Krieges setzen könnte.
Der päpstliche Aufruf unterstreicht die Bedeutung internationaler Unterstützung für die Ukraine und die dringende Suche nach Friedenslösungen. Das Kriegsjubiläum ist nicht nur ein Tag des Gedenkens an das Leid, sondern auch eine Gelegenheit für die Weltgemeinschaft, sich für Stabilität in der Region einzusetzen. Solche Appelle zum Dialog müssen von allen Konfliktparteien gehört werden, um neue Verhandlungsimpulse zu geben.
Lesen Sie auch
- Ukrainische Streitkräfte attackieren zwei Brücken und eine Raffinerie in Russland: Erfolge der jüngsten Operationen
- Auf der Straße nach Kostjantyniwka: Wie die Polizei-Einheit „Chyschak“ Drohnen abwehrt und Verwundete rettet
- Erfolg im Süden: Russisches Freiwilligenkorps befreit 9 Quadratkilometer in der Region Saporischschja – 24 russische Soldaten in Gefangenschaft
- Ukraine greift russisches Satellitenzentrum in Dubna erneut an – Selenskyj äußert sich
- Den Haag warnt: Russland könnte nach Ukraine-Krieg Nato-Gebiet angreifen
- Weniger Infanterie an der Front: Ukrainische Armee erklärt den taktischen Wandel

