500 Millionen Griwna Schaden an der Lawra: Papst ruft zu Gebeten für die Ukraine auf.

500 Millionen Griwna Schaden an der Lawra: Papst ruft zu Gebeten für die Ukraine auf
500 Millionen Griwna Schaden an der Lawra: Papst ruft zu Gebeten für die Ukraine auf

Papst Franziskus bittet um Frieden für die Ukraine

Nach Angaben von Espreso.tv: Während seiner Generalaudienz am 15. Juni wandte sich das Oberhaupt der katholischen Kirche an die Gläubigen. Er rief dazu auf, für ein Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine zu beten. Der Anlass für diesen Appell war ein verheerender Brand, der nach einem russischen Angriff auf dem Gelände des Höhlenklosters Kiew-Petschersk ausgebrochen war. Bei diesem Vorfall wurden 19 UNESCO-Welterbestätten beschädigt. Die finanziellen Verluste werden auf über eine halbe Milliarde Griwna beziffert. Die Flammen erfassten das Dach der Mariä-Entschlafens-Kathedrale auf einer Fläche von ungefähr 800 Quadratmetern.

In seiner Ansprache zeigte sich der Papst solidarisch mit den trauernden Angehörigen, den Verletzten und all jenen, die sich trotz der Gewalt weiterhin mutig für das Leben einsetzen.

„Ich bitte alle, zu beten, dass dieser Krieg endet“, so Papst Franziskus.

Der Angriff auf das Kloster sorgte international für Empörung. Metropolit Epiphanius bezeichnete den Schlag gegen die Lawra als ein russisches Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die Geschichte und das Christentum. Das Kloster gilt als eine der bedeutendsten spirituellen und historischen Stätten der Ukraine.

Schutz des kulturellen Erbes ist jetzt entscheidend

Fachleute werten die Attacke auf die Lawra als einen der schwersten Anschläge auf das globale Kulturerbe. Tatjana Bereschna betonte, dass dieser Fall besondere Aufmerksamkeit der internationalen Staatengemeinschaft erfordere. Das Höhlenkloster Kiew-Petschersk genießt erhöhten Schutzstatus gemäß dem Zweiten Protokoll zur Haager Konvention von 1954. Die Wiederherstellung der beschädigten Bauwerke wird voraussichtlich zwei Jahre in Anspruch nehmen.

Dieser Vorfall unterstreicht die Dringlichkeit, kulturelles Erbe zu bewahren und den Konflikt in der Ukraine friedlich zu lösen. Die Zerstörung von UNESCO-Stätten gefährdet nicht nur das ukrainische Erbe, sondern auch einen globalen kulturellen Schatz. Der Friedensappell des Papstes spiegelt die Notwendigkeit einer diplomatischen Lösung wider und unterstützt alle Bemühungen, die Ruhe in die Region zurückzubringen.


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