Partisanen legen drei Mobilfunkmasten lahm – Vorbereitung für Angriff auf russische A-50-Flugzeugfabrik.
Mobilfunkmasten außer Gefecht gesetzt
Nach Angaben von UATV: Am 29. März haben Mitglieder der Partisanenbewegung 'Atesch' drei Mobilfunkmasten zerstört. Diese Aktion war ein gezielter Schritt zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte. Ziel war es, einen Angriff auf ein Flugzeugreparaturwerk in der russischen Oblast Nowgorod zu ermöglichen.
Die drei Türme wurden in folgenden Gebieten unbrauchbar gemacht:
- Ochwat (Oblast Twer)
- Demjansk
- Waldai (Oblast Nowgorod)
Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich zwei Langstrecken-Frühwarnflugzeuge vom Typ A-50 in der Reparaturanlage. Durch den Treffer brach auf dem Gelände ein Feuer aus, was den Betrieb des Werks erheblich beeinträchtigen dürfte.
Experten gehen davon aus, dass die Wiederherstellung des Betriebs mehrere Monate in Anspruch nehmen wird. Dies könnte direkte Auswirkungen auf die Wartung der russischen Militärtransportflugzeuge haben. Die Aktion unterstreicht den aktiven Partisanenwiderstand im laufenden Konflikt zwischen der Ukraine und Russland.
Neue taktische Ansätze im Partisanenkampf
Die Zerstörung der Mobilfunkmasten zeigt, wie Partisaneneinheiten in der Ukraine zunehmend auf die gezielte Lahmlegung kritischer Infrastruktur setzen. Solche Maßnahmen können die Fähigkeit der russischen Streitkräfte, insbesondere im Bereich der Luftunterstützung, empfindlich schwächen. Der Angriff auf das Reparaturwerk ist ein weiteres Beispiel für die systematische Strategie, das militärische Potenzial des Gegners zu verringern.
Lesen Sie auch
- Schwere Kämpfe in Donezk: 19 russische Angriffe binnen 24 Stunden
- Erstmals übernimmt die ukrainische Marine die Führung von NATO-Minenabwehrkräften
- Ukraine stellt drei neue Brigaden auf: Russland versucht, die Kampfzone auszuweiten
- Luftangriff auf Isjum: Russische Bombe trifft Postfiliale
- 2026: Iran blockiert die Straße von Hormus – Huthi sperren die Bab-el-Mandeb-Meeresenge
- Fünf Tanklastwagen zerstört: Ukrainische Streitkräfte greifen Militärstützpunkt in Luhansk an

