Rettungsaktion in Kropywnyzkyj: Über 200 Tiere aus überflutetem Tierheim geborgen.

Rettungsaktion in Kropywnyzkyj: Über 200 Tiere aus überflutetem Tierheim geborgen
Rettungsaktion in Kropywnyzkyj: Über 200 Tiere aus überflutetem Tierheim geborgen

Die dramatische Lage im Tierheim „BIM“

Nach Angaben von TSN.ua: Nach heftigen Überschwemmungen stand das Tierheim „BIM“ in Kropywnyzkyj unter Wasser. Dutzende Hunde und Katzen waren in Lebensgefahr. Freiwillige und Anwohner leisteten zwei Tage und Nächte lang unermüdlich Rettungsarbeit bei eisigen Temperaturen von bis zu minus sechs Grad Celsius. Solche Wetterextreme stellen für obdachlose Tiere eine existenzielle Bedrohung dar.

Zum Zeitpunkt der Flut befanden sich fast 200 Hunde in den Außengehegen. Nach dem Stand vom 18. Februar waren noch 26 Hunde im Freien und 42 im Gebäude untergebracht. Während der Rettungsaktionen kamen leider die Katze Anfisa und der Hund Zhulka ums Leben.

„Ohne die Helfer hätte es Dutzende Tote gegeben“ – Switlana Lukjantschuk

Switlana Lukjantschuk, eine der Freiwilligen, ergänzte: „Ich verstehe bis heute nicht, wie alle heute zum Tierheim gekommen sind. Wahrscheinlich ist Adrenalin eine verdammt starke Sache.“ Sie übernahm die Verantwortung für die Verluste und erklärte: „Ich nehme die volle Verantwortung für den Tod der Katze auf mich.“

Gemeinsam stark in der Not

Dieser Vorfall zeigt eindrücklich, wie entscheidend der gemeinsame Einsatz einer Gemeinschaft ist, um Tierleben in Extremsituationen zu bewahren. Die Freiwilligen und besorgten Bürger bewiesen in der Krise große Hingabe und den Willen, denen zu helfen, die sich nicht selbst retten können.

Das starke Engagement der Bevölkerung bei solchen Aktionen ist ein Zeichen für ein wachsendes gesellschaftliches Bewusstsein gegenüber der Problematik herrenloser Tiere und dem notwendigen Schutzbedarf. Dies kann eine wichtige Grundlage für künftige Initiativen im Tierschutz bilden.


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