Pensionszahlungen ab 2026 in Gefahr: Diese Personengruppen müssen sich bis 1. April identifizieren.
Neue Identifikationspflicht für ukrainische Rentner
Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine droht ab dem Jahr 2026 die Aussetzung von Rentenzahlungen für bestimmte Personengruppen. Voraussetzung für den ungehinderten Weiterbezug ist eine vorgeschriebene Identifizierung, die bis zum 1. April 2026 abgeschlossen sein muss. Die Pflicht zur Überprüfung der Identität gilt für Rentner bereits seit 2024. Von dieser Regelung sind insbesondere folgende Gruppen betroffen:
- Bewohner der vorübergehend besetzten Gebiete;
- Rentner, die sich im Ausland aufhalten, insbesondere wenn sie länger als 183 Tage pro Jahr außerhalb der Ukraine leben;
- Personen, die temporären Schutz oder Flüchtlingsstatus erhalten haben, aber keinen dauerhaften Aufenthalt im Ausland registriert ließen.
Die physische Identifizierung ist in der Ukraine bereits seit dem Jahr 2016 etabliert. Die Bürger können diese Prozedur persönlich, über ihr elektronisches Postfach, per Videoanruf oder mit Hilfe eines Mitarbeiters des Rentenfonds zu Hause durchführen. Für im Ausland lebende Personen besteht zudem die Möglichkeit, sich in ukrainischen Konsulaten zu identifizieren. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenderen Modernisierung des Sozialsystems.
So können ausgesetzte Zahlungen wieder aufgenommen werden
Zu Beginn des Jahres wurden die Rentenzahlungen bereits für 68.000 Personen wieder aufgenommen. Wie Denys Ulyutin betonte, ist es nicht das Ziel des Staates, Zahlungen zu stoppen. Im Gegenteil: Der Haushalt sehe die notwendigen Mittel für eine vollständige Wiederaufnahme vor.
„Für Rentner, die die neuen Anforderungen erfüllen und sich innerhalb der gesetzten Fristen identifizieren, werden die Zahlungen daher ohne Unterbrechung weitergehen.“ — Denys Ulyutin
Die Änderungen im ukrainischen Rentensystem zielen darauf ab, die Kontrolle über die Zahlungsströme zu verbessern und Betrug vorzubeugen. Die verpflichtende Identifikation soll die Interessen derjenigen schützen, die tatsächlich auf soziale Unterstützung angewiesen sind. Die verschiedenen angebotenen Kanäle sollen es Rentnern im Ausland oder in besetzten Gebieten erleichtern, die Formalitäten zu erledigen und ihren Anspruch zu wahren.
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