Evakuierung gefordert: 6.000 Erwachsene und 200 Kinder in Oleschky auf humanitären Korridor angewiesen.
Humanitäre Lage in Oleschky
Nach Angaben von Espreso.tv: Die Stadt Oleschky steht seit Februar 2022 unter russischer Besatzung. Die humanitäre Krise verschärfte sich dramatisch, nachdem im Juni 2023 der Kachowka-Staudamm zerstört wurde und weite Teile der Stadt überflutete. In einer Pressekonferenz appellierten Vertreter nun erneut an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, eine Evakuierung der Zivilbevölkerung zu ermöglichen und eine Waffenruhe zu garantieren. Bereits im März 2026 wurde der erste Hilferuf an das IKRK gerichtet. Etwa 6.000 Erwachsene und 200 ukrainische Kinder warten dringend auf eine Rettung.
Die Versorgung mit Wasser, Nahrung, Medikamenten und Evakuierungsmöglichkeiten ist zusammengebrochen. Am 3. Juli 2023 forderte man eine tägliche Feuerpause von 09:00 bis 18:00 Uhr, um den Menschen eine Flucht zu ermöglichen.
'Wenn das nicht geschieht, wird die Lage meiner Meinung nach nicht nur katastrophal sein' – so der Vertreter von Lublinets.
Die anhaltende Besatzung und die Folgen der Überschwemmung machen das Überleben in Oleschky nahezu unmöglich. Der Zugang zu grundlegenden Ressourcen ist stark eingeschränkt. Die wiederholten Aufrufe an internationale Organisationen wie das Rote Kreuz unterstreichen die Dringlichkeit, die Zivilbevölkerung zu schützen. Ohne funktionierende Lebensbedingungen und angesichts der Lebensgefahr sind humanitäre Korridore und Waffenruhen die einzige Chance, Menschen in dieser Region zu retten.
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