Pensionen ab Februar 2026: Keine allgemeine Erhöhung, aber Zuschläge für bestimmte Gruppen.
Neue Regelungen für Rentenzahlungen in der Ukraine ab Februar 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 1. Februar 2026 ist in der Ukraine keine pauschale Anhebung aller Renten vorgesehen. Allerdings können bestimmte Personengruppen mit einer Neuberechnung und damit höheren Auszahlungen rechnen. Die grundlegenden Weichen für die Rentenanpassungen wurden bereits im Januar 2026 mit der Festlegung neuer Berechnungsgrundlagen gestellt.
Die erwartete Steigerung der Rentenleistungen wird zwischen 11,97 % und 14,6 % liegen. Die Mindestrente beträgt ab Februar 2026 dann 2.595 UAH, während der neue Mindestlohn bei 8.647 UAH liegt. Für nicht erwerbstätige Rentner über 65 Jahren darf die Mindestrente jedoch nicht unter 3.450 UAH fallen. Zusätzlich wird für jedes über die erforderliche Zeit hinausgehende Dienstjahr ein Zuschlag von 1 % auf die Basis von 2.595 UAH gewährt.
Alterszuschläge für Rentner
Alterszuschläge erhalten Rentner, die das 70., 75. oder 80. Lebensjahr vollenden. Die Höhe beträgt für die Altersgruppe 70-74 Jahre 300 UAH, für 75-79 Jahre 456 UAH und für Personen ab 80 Jahren 570 UAH. Anspruch auf diesen Zuschlag haben Rentner, deren Gesamtrente 10.340 UAH nicht übersteigt. Diese Staffelung soll gezielt die Ältesten mit den höchsten Bedarfen unterstützen.
Zusammenfassend bedeutet dies: Auch ohne eine allgemeine Rentenerhöhung können bestimmte Rentnergruppen von zusätzlichen Zahlungen profitieren, was ihre finanzielle Situation in Zeiten steigender Preise und wirtschaftlicher Herausforderungen spürbar verbessern kann.
Die neuen Berechnungsregeln zielen darauf ab, ein gerechteres System der sozialen Absicherung zu schaffen und besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen zu stützen. Dies kann dazu beitragen, die finanzielle Belastung für Rentner im Alltag zu verringern.
Lesen Sie auch
- Russlands Haushaltsloch von 7 Billionen Rubel: Droht dem Land die Zahlungsunfähigkeit?
- 60 Prozent der russischen Ölraffinerien müssen zerstört werden – das ist die kritische Schwelle, so ein Experte
- Warum Russlands Ölraffinerien kaum zu retten sind – ein Experte erklärt die drohende Treibstoffkrise
- Warum Russlands Wirtschaft nie wieder zur Weltspitze aufschließen wird – ein Experte benennt den Kipppunkt
- Todesfälle an Tankstellen: Russlands Treibstoffkrise verschärft sich – Moskau sichert sich die Versorgung
- Ukrainische Angriffe lähmen Russlands Treibstoffversorgung: Armee erhält nur noch 30 Prozent

