Neue Frist bis Juli 2026: Video-Identifikation für Rentner im Ausland und in besetzten Gebieten.
Video-Identifikation für Rentner in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Rentner, die sich außerhalb der Ukraine aufhalten oder in den besetzten Gebieten leben, müssen bis zum 1. Juli 2026 eine Video-Identifikation durchführen, um ihre Rentenzahlungen nicht zu verlieren. Diese Maßnahme dient der Überwachung der Auszahlungen und soll Betrug verhindern. Die ukrainische Regierung reagiert damit auf die besonderen Herausforderungen durch Krieg und Besatzung.
Bis zum 1. April des laufenden Jahres müssen die Betroffenen zudem erklären, dass sie keine Zahlungen von der Russischen Föderation erhalten. Nach Einreichung des entsprechenden Antrags hat die Video-Identifikation innerhalb von 30 Kalendertagen zu erfolgen, jedoch frühestens 10 Werktage nach Antragstellung. Wer die Identifikation versäumt, muss vorübergehend mit der Einstellung seiner Rentenzahlungen rechnen.
Erforderliche Unterlagen und Antragsverfahren
Für die Beantragung der Video-Identifikation müssen bestimmte Dokumente bereitgelegt werden. Dazu zählen:
- Reisepass oder ID-Karte
- Rentenausweis
- Steueridentifikationsnummer
- Arbeitsbuch oder Nachweise über die Beschäftigungszeiten
- Militärausweis
- Geburtsurkunde, falls erforderlich
Der Antrag auf Video-Identifikation lässt sich in wenigen Schritten über die Website der Pensionskasse der Ukraine stellen: Zuerst wählt man den entsprechenden Reiter aus, füllt das digitale Formular aus und stimmt dem Erhalt von E-Mail-Benachrichtigungen zu. Ziel dieser Initiative ist es, die Verwaltung der Rentenzahlungen zu verbessern und sicherzustellen, dass auch diejenigen weiterhin ihre Leistungen erhalten, die aufgrund von Krieg oder Besatzung derzeit keinen Zugang zu den üblichen Verfahren haben.
Mit diesen Änderungen erhofft sich die ukrainische Regierung, Ordnung in das Rentensystem zu bringen und die Rechte der Rentner zu wahren, die sich in schwierigen Lebensumständen befinden.
Die Einführung der Video-Identifikation ist ein wichtiger Schritt angesichts der aktuellen Herausforderungen für die Ukraine. Diese Maßnahme dient nicht nur der Kontrolle der Auszahlungen, sondern soll auch die finanziellen Interessen der Rentner schützen, die besonders anfällig für Betrug sein können.
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