Darts von Mike De Decker: wie Online-Hass den Spieler verändert hat.

Darts von Mike De Decker: wie Online-Hass den Spieler verändert hat
Darts von Mike De Decker: wie Online-Hass den Spieler verändert hat

Mike De Decker über Beleidigungen von Fans

Nach Angaben von The Sun: Mike De Decker gestand, dass er nach dem vorzeitigen Ausscheiden Belgiens aus der Darts-Weltmeisterschaft im Internet harte Beleidigungen von Fans erhielt.

„Der echte Deal“ startete erfolgreich seinen Titelverteidigung beim World Grand Prix und gewann 2-1 gegen Peter Wright in Leicester. Er überwältigte allmählich seine Nervosität und kämpft weiter um die Wiederholung des Titels.

Shutterstock Editorial Mike De Decker unterstrich seine mentale Stärke, indem er Ausdauer beweist, trotz eines langsamen Starts. Er erzielte im Durchschnitt 91,34 und gewann sechs der letzten acht Partien.

Dennoch erkennt De Decker an, dass die Kritik in sozialen Medien aus seinem Heimatland das Leben des Dartspielers komplizierter als je zuvor machte.

„Der Hass, den ich danach bekam, ließ mich erkennen, dass ich nicht für mein Land spiele – ich spiele für mich selbst.“

„Es kam von belgischen Fans, sogar von Leuten, die ich jede Woche sehe.“

„Wenn du gewinnst, lächeln sie – wenn du verlierst, vergraben sie dich. Das hat mich verändert.“

„Vor einigen Monaten teilte ich Screenshots von Nachrichten, die ich nach meinem Verlust in der ersten Runde auf ProTour erhielt.“

„Menschen wünschten mir den Tod oder hofften, dass ich eine schreckliche Krankheit bekomme.“

„Das ist absurd. Und das betrifft nicht nur mich – jeder Spieler erlebt das.“

„Deshalb spiele ich jetzt nur für mich selbst. Es interessiert mich nicht mehr, die Nummer eins in Belgien zu sein.“

„Ich habe gelernt, mit den Erwartungen umzugehen. Heute spürte ich den Druck, aber ich konnte mich sammeln und konzentrieren. Das ist Wachstum.“

Weitere Herausforderungen

Der 29-jährige Spieler sucht weiterhin seinen ersten ProTour-Titel in dieser Saison und hat es in allen vier Ranglistenturnieren nicht ins Viertelfinale geschafft.

De Decker gesteht, dass die Last des Titelverteidigers ihn stark vor dem Spiel gegen „Snake“ belastete. Er sagte auch:

„Es war ein nervöser Start. Ich spürte den Druck, meinen Titel zu verteidigen – das ist neu für mich.“

„Ich war wirklich nervös. Ich kam fünf Stunden vorher hierher, um mich zu entspannen, aber als sie sagten, dass ich noch zwei Minuten bis zum Auftritt habe, überkam mich die Nervosität erneut.“

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De Decker kehrt am Donnerstag zu den Wettbewerben zurück und trifft in einem wichtigen Spiel der letzten 16 auf Luke Littler in der Mattioli Arena.

Er fügte hinzu: „Ich habe sein Spiel gesehen.“

„Ich hoffe nur, dass er nicht so gegen mich spielt. Denn wenn er auf diesem Niveau spielt, ist es schwer, ihn zu besiegen.“

„Ich werde hier nicht sitzen und sagen ‘gut gemacht’ – ich hoffe nur, dass er sich für jemand anderen spart.“

Derzeit kämpft Mike De Decker weiterhin unter großem Druck und Erwartungen. Er hebt die Bedeutung der mentalen Gesundheit im Sport hervor und betont, dass Spieler oft mit Kritik konfrontiert sind, die sich negativ auf ihr Spiel auswirken kann. Diese Herausforderung, ein Gleichgewicht zwischen allen externen Erwartungen und den eigenen Ambitionen zu finden, wird für Sportler auf einem so hohen Niveau besonders relevant.


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