Abu-Dhabi-Gespräche enden ergebnislos: Moskaus Forderungen bleiben hart.
Ukrainisch-russische Verhandlungen in Abu Dhabi
Nach Angaben von TSN.ua: Die am 23. und 24. Januar in Abu Dhabi geführten Gespräche zwischen der Ukraine und Russland haben keine nennenswerten Fortschritte gebracht. Die Position des Kremls bleibt unverändert, obwohl eine Initiative des US-Präsidenten Kiew dazu bewogen hatte, den Verhandlungen zuzustimmen. Experten wie Taras Sahorodnij sehen derzeit keine Grundlage für Kompromisse zwischen den Konfliktparteien.
Russlands Maximalforderungen
Die russischen Vorschläge bei den Verhandlungen umfassten zwei zentrale Punkte:
- den vollständigen Rückzug der Ukraine aus vier Regionen,
- sowie den dauerhaften Verzicht auf einen NATO-Beitritt.
Solche Bedingungen lassen nach Einschätzung von Beobachtern kaum Raum für konstruktive Ergebnisse.
„Der aktuelle Verhandlungsprozess zeigt keinen wirklichen Fortschritt“, stellte Taras Sahorodnij fest.Er betonte zudem, dass
„solange Putin an der Macht ist, die Russen genau darauf bestehen werden.“
US-amerikanische Beamte bewerteten das Treffen in Abu Dhabi zwar als 'kritischen Schritt in eine nächste Verhandlungsphase'. Ob sich die Positionen der Seiten tatsächlich annähern, bleibt jedoch höchst fraglich. Zukünftige Gespräche könnten entweder in Moskau oder in Kiew stattfinden.
Die diplomatischen Bemühungen haben die Lage somit nicht entschärft, und ein gangbarer Weg zum Kompromiss ist weiterhin nicht in Sicht. Die Forderungen des Kremls nach territorialen Zugeständnissen erschweren eine friedliche Einigung erheblich. Die anhaltende Unterstützung der USA deutet allerdings darauf hin, dass die internationale Gemeinschaft weiter nach Wegen sucht, den Friedensprozess voranzutreiben – selbst wenn unmittelbare Erfolge ausbleiben.
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