Abu-Dhabi-Gespräche: Militärische Fragen vorangebracht, territoriale weiterhin strittig.

Abu-Dhabi-Gespräche: Militärische Fragen vorangebracht, territoriale weiterhin strittig
Abu-Dhabi-Gespräche: Militärische Fragen vorangebracht, territoriale weiterhin strittig

Erstes trilaterales Treffen in Abu Dhabi

Nach Angaben von TSN.ua: Am 24. Januar fand in Abu Dhabi das erste substanzielle trilaterale Treffen zwischen der Ukraine, Russland und den USA statt, das militärischen und politischen Fragen gewidmet war. In der Militär-Arbeitsgruppe konnten konstruktive Vereinbarungen erzielt werden. Die Seiten verständigten sich darauf, bis zum nächsten Treffen die Bedingungen für eine Waffenruhe zu definieren. Die territorialen Streitigkeiten zwischen den Staaten blieben jedoch ungelöst.

Verhandlungsverlauf und Ergebnisse

Die Verhandlungen liefen in zwei Arbeitsgruppen: einer politischen und einer militärischen. Die Militär-Arbeitsgruppe fand trotz anfänglicher russischer Forderungen, auf eine Beteiligung der NATO, der OSZE und europäischer Länder an einem Monitoring zu verzichten, schließlich einen gemeinsamen Nenner. Die russischen Vertreter wiesen darauf hin, dass zwischen den Präsidenten der Ukraine und Russlands ein vertrauensvolles Verhältnis bestehe, was eine Grundlage für den weiteren Dialog bilde.

Die Seiten vereinbarten zudem, die Gespräche in etwa einer Woche fortzusetzen. Ein nicht näher benannter Gesprächsteilnehmer merkte während der Diskussion an:

„Daraufhin fragte Driscoll sie: 'Sie wissen doch, dass ein erheblicher Teil der Ressourcen für die Ukraine von den USA kommt. Was wäre, wenn wir uns am Monitoring beteiligen würden?'“
Trotz der konstruktiven Ergebnisse in den militärischen Fragen bleiben die territorialen Differenzen also weiterhin bestehen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, weiter nach Lösungswegen zu suchen.

Das Treffen in Abu Dhabi markiert einen wichtigen Schritt in den diplomatischen Bemühungen um Frieden in der Region. Es zeigt einen allmählichen Fortschritt in den Militärverhandlungen, auch wenn die ungelösten territorialen Fragen für alle Beteiligten eine ernste Herausforderung darstellen. Die nächsten Schritte im Dialog könnten entscheidend für die weitere Entwicklung der Lage und die Stabilität in der Region sein.


Lesen Sie auch

Werbung