Weltpremiere: Mit Wasserstoff über die Meere – die Viking Libra ist vom Stapel gelaufen.

Weltpremiere: Mit Wasserstoff über die Meere – die Viking Libra ist vom Stapel gelaufen
Weltpremiere: Mit Wasserstoff über die Meere – die Viking Libra ist vom Stapel gelaufen

Neue Ära auf den Weltmeeren: Die Viking Libra wurde zu Wasser gelassen

Nach Angaben von Novyny.live: Mit der Viking Libra hat die Reederei Viking einen Meilenstein gesetzt: Das Kreuzfahrtschiff ist das erste seiner Art, das mit Wasserstoff betrieben wird. Platz für 998 Passagiere bietet der Neubau, der künftig im Mittelmeer und in Nordeuropa unterwegs sein wird. Der feierliche Stapellauf fand auf der Werft Fincantieri im italienischen Ancona statt. Dort wird parallel am Schwesterschiff Viking Astrea gearbeitet, dessen Übergabe für 2027 vorgesehen ist.

Das Schiff bringt es auf eine Bruttoraumzahl von 54.300 Tonnen und verfügt über eine Antriebsleistung von 6 Megawatt. An Bord befinden sich 499 Kabinen, die insgesamt 988 Gäste beherbergen können. Viking-Chef Torstein Hagen hob die Bedeutung des Projekts hervor und erklärte, dass die Viking Libra einen weiteren Schritt in der Entwicklung der Reederei und der Zusammenarbeit mit Fincantieri darstellt.

„Der Stapellauf der Viking Libra ist der nächste Schritt in der Entwicklung von Viking und unserer Partnerschaft mit Fincantieri.“

Torstein Hagen, Gründer von Viking

Viking betreibt eine Flotte von über 100 Schiffen und setzt verstärkt auf umweltfreundliche Technologien. Der Stapellauf der Viking Libra gilt als wegweisend für die gesamte Kreuzfahrtbranche: Wasserstoff als Treibstoff könnte die Umweltbelastung deutlich senken. Die Auslieferung des neuen Flaggschiffs ist für November 2026 geplant – ein klares Zeichen für den Fortschritt im Schiffbau und das Streben nach Innovation. Wer sich für nachhaltige Kreuzfahrten interessiert, sollte diesen Termin im Auge behalten.

Grüne Technologien auf hoher See

Mit der Viking Libra beginnt ein neues Kapitel in der Kreuzfahrt, in dem Umweltschutz großgeschrieben wird. Der Einsatz von Wasserstoff als alternativem Kraftstoff könnte die CO₂-Emissionen der Schifffahrt, die traditionell zu den größten Umweltverschmutzern zählt, erheblich reduzieren. Diese Entwicklung könnte auch andere Anbieter dazu bewegen, auf nachhaltigere Lösungen zu setzen – und so den ökologischen Fußabdruck der gesamten Branche verkleinern.


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