Preisschub für Grundnahrungsmittel: So stark steigen Brot und Getreide im Winter.
Teurere Lebensmittel: Prognosen für den Winter
Nach Angaben von TSN.ua: Die Preise für Grundnahrungsmittel wie Getreide, Brot und Gemüse werden in der Ukraine voraussichtlich weiter ansteigen. Hintergrund sind die russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur, die den Export beeinträchtigen und so die Preisspirale bei essenziellen Nahrungsmitteln antreiben.
Experten prognostizieren für Getreide einen Preisanstieg von bis zu 5 Prozent. Bei Brot wird mit einer monatlichen Steigerung von 1,5 bis 2 Prozent gerechnet. Allein der Preis für Buchweizen könnte im Januar auf bis zu 40 Hrywnja pro Kilogramm klettern. Insgesamt wird für den Grundnahrungsmittelkorb eine Verteuerung um 8 bis 10 Prozent erwartet.
Die angespannte Lage wird durch massive Exportrückgänge verschärft: Für Dezember und Januar wird ein um 30 bis 40 Prozent geringeres Exportvolumen als im Vorjahr prognostiziert. Das entspricht nur etwa 16 Millionen Tonnen Agrarprodukten – ein Minus von 6 Millionen Tonnen. Diese Entwicklung schmälert die finanziellen Spielräume der Landwirte für Saatgut, Treibstoff, Pflanzenschutz und Technik. Die zusätzliche Belastung für die Betriebe schlägt sich letztlich in höheren Kosten für die Verbraucher nieder.
Folgen für die Bevölkerung
Die ukrainische Bevölkerung muss sich daher auf spürbar steigende Lebenshaltungskosten einstellen. Die höheren Ausgaben für den täglichen Bedarf werden die Haushaltsbudgets vieler Familien erheblich belasten.
Die Preisexplosion bei Nahrungsmitteln findet vor dem Hintergrund einer ohnehin angespannten Wirtschaftslage statt. Der Krieg hat Lieferketten zerrissen und die Verfügbarkeit von Ressourcen stark eingeschränkt. Der Anstieg der Grundnahrungsmittelpreise droht, die Kaufkraft der Bevölkerung weiter zu senken und den allgemeinen Lebensstandard zu mindern. Es wird Aufgabe von Regierung und Wirtschaft sein, Lösungen zu finden, um die gravierenden Folgen für die Verbraucher abzufedern.
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