Warum der Plan von USA und Israel zum Sturz des iranischen Regimes scheiterte.

Warum der Plan von USA und Israel zum Sturz des iranischen Regimes scheiterte
Warum der Plan von USA und Israel zum Sturz des iranischen Regimes scheiterte

Der Konflikt zwischen Israel, den USA und dem Iran

Nach Angaben von TSN.ua: Der im März 2026 ausgebrochene Krieg zwischen Israel, den USA und dem Iran hat die Erwartungen beider Länder an einen raschen Zusammenbruch des iranischen Regimes nicht erfüllt. Nach drei Wochen Kampfhandlungen wurde deutlich, dass die von Mossad-Chef David Barnea Premierminister Benjamin Netanyahu vorgestellte Strategie nicht aufging. Das iranische Regime behielt die Kontrolle über die Lage im Land, und die Wahrscheinlichkeit von Massenprotesten sank, da die Bevölkerung Angst vor den Sicherheitskräften hatte. Ein zentraler Faktor war, dass die iranische Führung ihre Machtstrukturen im Vorfeld gestärkt hatte.

Zu Beginn des Krieges forderte US-Präsident Donald Trump die Iraner auf, die Regierung selbst in die Hand zu nehmen, und betonte: „Übernehmt die Kontrolle über eure Regierung – sie wird euch gehören.“ Die Geheimdienste stellten jedoch fest, dass das Regime seine Macht behaupten konnte. Trump erklärte zudem, iranische Sicherheitskräfte würden bei Protesten „Menschen mit Maschinengewehren niederschießen“, was auf brutale Repressionen gegen die unzufriedene Bevölkerung hindeutet.

Die Komplexität von Interventionen

Bei den Vorbereitungen auf den Konflikt hatte Israel gehofft, einen Aufstand im Iran auszulösen, doch diese Erwartungen erfüllten sich nicht. Benjamin Netanyahu stellte fest:

„Revolutionen macht man nicht aus der Luft. Es braucht auch eine Bodenkomponente.“
Damit wies er darauf hin, dass militärische Aktionen allein nicht ausreichen, um das Ziel zu erreichen. Der frühere Mossad-Chef Yossi Cohen bestätigte, dass die Lage weitaus komplizierter sei, und meinte:
„Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das nicht erreichen können.“

Im Verlauf des Konflikts erwog der Mossad zudem eine Invasion der Kurden in den Iran, in der Hoffnung, dass diese aktiv am Sturz der Regierung mitwirken würden. Allerdings reduzierte Trumps Aufruf an die kurdischen Führer am 7. März 2026, keine Truppen in den Iran zu entsenden, die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios erheblich.

Zusammenfassend bleibt die Lage im Iran trotz der Hoffnungen Israels und der USA stabil. Das iranische Regime hält weiterhin die Zügel in der Hand, und die Angst der Bevölkerung vor Repressionen erschwert Massenproteste massiv, was die Aussichten auf Veränderungen im Land infrage stellt. Historisch gesehen zeigt sich hier, dass externe Akteure oft die innere Stabilität autoritärer Staaten unterschätzen.

Dieser Konflikt unterstreicht die Schwierigkeit von Interventionen in die inneren Angelegenheiten anderer Länder, insbesondere wenn es um Regime geht, die von starken Sicherheitsapparaten gestützt werden. Angesichts von Repressionen und fehlender Unterstützung durch die Bevölkerung stehen externe Mächte vor großen Hürden, wenn sie die politische Situation verändern wollen. Künftig könnte die internationale Gemeinschaft gezwungen sein, ihre Strategien gegenüber dem Iran zu überdenken, angesichts der unerwarteten Widerstandsfähigkeit seines Regimes.


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