Gas-Grundgebühr auch für leere Wohnung: Nur zwei Ausnahmen erlauben Befreiung.
Pflicht zur Zahlung der Gasnetzentgelte
Nach Angaben von Novyny.live: Haushalte in der Ukraine müssen auch dann die Gebühren für die Gasverteilung zahlen, wenn ihre Wohnung leer steht und sie den Gasanschluss nicht nutzen. Diese Verpflichtung bleibt grundsätzlich bestehen. Gemäß aktueller Vorschriften kann die Grundgebühr nur unter zwei konkreten Bedingungen entfallen:
- wenn die Immobilie durch Beschuss oder einen Unfall beschädigt wurde;
- falls der Vertrag für die Gasverteilung offiziell gekündigt wird.
Angekündigte Tariferhöhung für das Jahr 2026
Die Gebühren für den Gastransport werden im Jahr 2026 in zwei Schritten angehoben. Vom 1. Januar bis zum 31. März 2026 kostet die Verteilung 1,69 UAH pro Kubikmeter und Monat, zuzüglich Mehrwertsteuer. Ab dem 1. April 2026 steigt der Preis dann auf 1,99 UAH pro Kubikmeter monatlich, ebenfalls ohne Mehrwertsteuer. Diese geplanten Erhöhungen sind für die Verbraucher von erheblicher finanzieller Bedeutung. Die Regelung betrifft alle Haushalte mit Gasanschluss, unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch.
Für Rückfragen zu den neuen Bestimmungen und Tarifen steht der Kontaktzentrum unter der Telefonnummer 0 800 303 104 zur Verfügung. Verbrauchern wird empfohlen, die Änderungen bei den Netzentgelten genau zu verfolgen, um unerwartete Belastungen zu vermeiden. Die anhaltende Pflicht zur Zahlung selbst bei nicht genutzter Wohnung unterstreicht die Bedeutung einer genauen Kenntnis der Vertragsbedingungen.
Lesen Sie auch
- Bis zu 17.000 Euro Geldstrafe: Wer bei Überweisungen auf Bankkarten in die Steuerfalle tappt
- Kaufen statt mieten? In diesen Städten ist der Immobilienkredit günstiger als die Miete
- Handy aufladen bei der PrivatBank: Gebühren und Limits im Überblick
- 3,2 Milliarden Euro von der EU für Kiew: Ein 90-Milliarden-Kredit, der durch russische Vermögen besichert wird
- Ukrainischer Ökonom rechnet mit Dollar-Kurs von 47 Hrywnja bis Ende 2026
- Milliardenwäsche-Vorwürfe: Die ukrainische Notenbank belegt EasyPay und City24 mit Rekordstrafen

