Lilia Podkopaewa über Sportler, die nicht mit der Ukraine kommunizieren: Was ist passiert.
Nach Angaben von inkorr.com: Die Olympiasiegerin Lilia Podkopaewa erzählte Marichka Padalko, dass nicht alle Goldmedaillengewinner aus der Ukraine Kontakt mit ihrer Heimat haben. Sie erwähnte Jana Klochkova, die sich momentan nicht auf dem Territorium der Ukraine befindet, und stellte fest, dass ihr Kontakt bereits vor dem Kriegsbeginn abgebrochen wurde.
„Vor sechs Jahren habe ich ihr zum Geburtstag gratuliert und plötzlich bemerkt, dass sie aus meinen Freunden auf Facebook gelöscht wurde. Und dann hat sie mich wieder hinzugefügt. Aber das war alles. Ich möchte, dass die Ukrainer nur positiv über die Ukraine denken. Doch wir können die Meinungen nicht beeinflussen und sie umschalten“, - erklärte Podkopaewa.
Rückkehr in die Heimat
Lilia Podkopaewa äußerte auch den Wunsch, in die besetzten Gebiete zurückzukehren, insbesondere nach Donezk, und teilte mit, dass sie diese Möglichkeit bereits mit dem Leiter des Grenzschutzes besprochen hat.
Erinnerungen an die Kindheit
Im Gespräch teilte Lilia Erinnerungen an ihre Kindheit in einem russischsprachigen Umfeld in Donezk. Sie erzählte von der Begegnung mit ihrem biologischen Vater, der Russe ist, und erklärte, warum ihre Erwachsenwerdung genau in dieser Umgebung stattfand.
Der Auftritt von Lilia Podkopaewa regt zur Reflexion über die komplizierten Beziehungen von Sportlern zu ihrer Heimat an, insbesondere in Zeiten von kriegerischen Konflikten. Ihr Wunsch, in die besetzten Gebiete zurückzukehren, unterstreicht, wie wichtig Wurzeln und Erinnerungen für Menschen sind, unabhängig von den Umständen, in denen sie sich befinden.
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