Drohungen von Fico: Wird die Slowakei die Lieferung von Elektrizität an die Ukraine fortsetzen?.
Der Betreiber des elektrischen Systems der Slowakei setzt die Lieferung von Elektrizität an die Ukraine fort, ungeachtet der Drohungen von Premierminister Robert Fico, den Export zu stoppen. Dies berichtet iRozhlas.
Der Betreiber des elektrischen Systems der Slowakei, die staatliche Firma SEPS, erklärte, dass sie weiterhin alle Elektrizitätslieferungen in die Ukraine im Rahmen der Nothilfe gemäß dem bestehenden Vertrag mit 'Ukrenergo' gewährleisten werde.
SEPS wird auch die grenzüberschreitende Übertragung von Elektrizität über alle Hochspannungsstandorte im Standardmodus gewährleisten.
Es sei daran erinnert, dass der Premierminister der Slowakei, Robert Fico, gedroht hat, die Lieferung von Elektrizität an die Ukraine einzustellen, falls Kiew den Transport von russischem Gas nach Mitteleuropa stoppt.
Robert Fico hat bereits mehrfach der Ukraine gedroht wegen des Verbots des Transits von russischem Gas. Er erklärte, dass die Slowakei Maßnahmen gegen die Ukraine ergreifen könne, wenn der Transit von russischem Gas nach Europa durch das ukrainische Territorium nicht fortgesetzt wird.
Zum Beispiel nannte der Premierminister der Slowakei, Robert Fico, die Einstellung des Transits von russischem Gas eine 'Diversion von Selenskyj' und warnte vor der Möglichkeit, die Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge zu reduzieren.
Lesen Sie auch
- Luftabwehr und Geld: Was die Ukraine laut Abgeordneter bei NATO-Gesprächen priorisieren muss
- Nato-Gipfel in Ankara: Selenskyj kündigt fast 20 Gespräche und neue Abkommen an
- Finnland kündigt neuen Verteidigungsmechanismus bis 2027 an: Auswirkungen auf die Ukraine
- Nato-Gipfel in Ankara: Drei Säulen der Ukraine-Hilfe und ein Treffen zwischen Selenskyj und Trump
- Gipfeltreffen der NATO in Ankara: Kann der Zusammenhalt des Bündnisses bewahrt werden?
- Trump und Selenskyj in Ankara: Was die Präsidenten beim NATO-Gipfel besprechen wollen

