Yasno-Chef: Stromversorgung in Kiew frühestens in zehn Tagen zu erwarten.

Yasno-Chef: Stromversorgung in Kiew frühestens in zehn Tagen zu erwarten
Yasno-Chef: Stromversorgung in Kiew frühestens in zehn Tagen zu erwarten

Kritische Lage der Stromversorgung in Kiew

Nach Angaben von TSN.ua: Die Stromversorgung in der ukrainischen Hauptstadt wird sich nach Angaben des Energiekonzerns Yasno frühestens in etwa zehn Tagen stabilisieren. Der Generaldirektor des Unternehmens, Serhij Kowalenko, erklärte, dass mit einer deutlichen Besserung erst nach dem Ende der aktuellen Frostperiode zu rechnen sei. Die Temperaturen in Kiew liegen derzeit bei minus 17 Grad, und der strenge Frost soll laut Prognosen noch etwa zehn Tage anhalten.

Kowalenko betonte, dass unter diesen extremen Bedingungen kaum Hoffnung auf schnelle Fortschritte bestehe.

„Wenn wir von Wochen sprechen, bin ich mir nicht sicher, dass man mit wesentlichen Verbesserungen rechnen kann“, so der Yasno-Chef.
Allerdings wies er auch darauf hin, dass die Kältewelle nicht ewig andauern könne: 'Andererseits haben wir jetzt minus 17 Grad. Aber wir verstehen, dass der Frost nicht zwei Monate lang bleiben kann.'

Extrembelastung für die Bevölkerung

Der Manager bezeichnete die gegenwärtige Situation als äußerst schwierig.

„Das Wort ‚Verbesserung‘ klingt unter den aktuellen Umständen unpassend“
, sagte er. Kowalenko unterstrich die enorme Belastung für die Einwohner Kiews, die im Durchschnitt nur drei Stunden am Tag Strom haben, gefolgt von zehn Stunden ohne Versorgung. 'Das sind schreckliche Bedingungen.' Angesichts dieser enormen Herausforderungen wurde ein Krisenstab eingerichtet, um die Folgen der russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur zu bewältigen.

Die Stromversorgungslage in Kiew bleibt kritisch. Die anhaltenden starken Fröste erschweren die Reparaturarbeiten an der zerstörten Infrastruktur massiv. Die Einrichtung des Sonderstabs unterstreicht den Ernst der Lage. Eine Entspannung ist für die Bevölkerung erst nach dem Ende der Kälteperiode zu erwarten, was den Alltag in der belagerten Stadt weiter extrem beschwert.


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