Polen weist elf Ukrainer und Belarussen aus: Vorwurf der Organisation bezahlter Proteste.
Festnahme von Bürgern aus der Ukraine und Belarus in Polen
Nach Angaben von Espreso.tv: Der Ministerkoordinator der polnischen Geheimdienste, Tomasz Siemoniak, gab die Festnahme von neun ukrainischen und zwei belarussischen Staatsbürgern bekannt. Sie sollen noch aus Polen ausgewiesen werden. Der Vorwurf: Sie hätten unter ukrainischen Flüchtlingen Demonstrationen organisiert, die aus Russland finanziert worden seien.
Die Festnahmen erfolgten in Zusammenarbeit des polnischen Inlandsgeheimdienstes mit dem Grenzschutz. Siemoniak erklärte, die Verdächtigen hätten seit Herbst 2025 Teilnehmer für Proteste unter ukrainischen Flüchtlingen in Polen angeworben und bezahlt. Er sprach von einem
„Versuch der Einflussnahme auf ukrainische Migranten in Polen“. Die Aktion wird als gezielter Schlag gegen fremde Einflussnahme gewertet.
Bedeutung der Festnahmen
Dieser Schritt gilt als wichtiger Erfolg im Kampf Polens gegen ausländische Versuche, ukrainische Schutzsuchende im Land zu manipulieren. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und der wachsenden Zahl von Flüchtlingen will Polen die Sicherheit und Stabilität für diejenigen gewährleisten, die vor dem Konflikt fliehen.
Solche Maßnahmen könnten die Beziehungen zwischen Polen, der Ukraine und Russland erheblich belasten, da sie auf die Aktivitäten ausländischer Agenten in der Region hindeuten. Die polnischen Behörden sehen darin einen klaren Verstoß gegen die nationale Sicherheit.
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