Polnische und deutsche Politiker haben sich bei der Beerdigung des Papstes blamiert.
Das Selfie des Sprechers des polnischen Sejm, Szymon Hołownia, und des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder während der Beerdigung von Papst Franziskus wurde kritisiert. Insbesondere wurde Szymon Hołownia vorgeworfen, sich wie ein Gymnasiast auf einem Ausflug zu verhalten, und man forderte ihn auf, ernsthafter zu sein. Er seinerseits erklärte, dass er nicht sich selbst, sondern die Tausenden von Menschen fotografierte, die auf dem Petersplatz anwesend waren. Außerdem lehnte er politische Kontroversen in diesem Moment ab.
Auch Markus Söder erhielt Kritik, da ihm aufgrund seines Lächelns auf den Fotos, die vor der Beerdigung aufgenommen wurden, Respektlosigkeit gegenüber dem Trauermoment vorgeworfen wurde. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, eine deutsche Politikerin, ist der Meinung, dass das Selfie von der Beerdigung etwas Unanständiges in sich trägt.
Die Abschiedszeremonie für Papst Franziskus im Vatikan ist offiziell beendet. Über 250.000 Menschen besuchten die dreitägige Abschiedszeremonie, die zum Höhepunkt wurde. Der Petersplatz versammelte etwa 50 Staatsoberhäupter, 170 offizielle Delegationen und Tausende von Gläubigen. Papst Franziskus wurde gemäß seinem Testament in der römischen Basilika Santa Maria Maggiore beigesetzt.
Laut medizinischen Informationen starb der Pontifex im Alter von 88 Jahren an einem Schlaganfall im Zusammenhang mit chronischen Erkrankungen. Nach einer bilateral Pneumonie, die im Februar festgestellt wurde, war sein Leben viermal in Gefahr. Franziskus hatte vier Atemkrisen. Im Vatikan versammelten sich die Staatsoberhäupter der Welt, darunter die Präsidenten von Ukraine, USA und Frankreich, sowie andere hochrangige Beamte und Monarchen.
Lesen Sie auch
- Die Regierung hat neue Regeln für die Ausstellung von Führerscheinen beschlossen: Die Gültigkeitsdauer hängt von der Fahrzeugkategorie ab
- Illegale Grenzübertritte in der Ukraine: Neue Zahlen zu Strafverfahren veröffentlicht
- Schreckliche Bilanz der ukrainischen Eisenbahn: Über tausend Tote und fast 3000 Verletzte in vier Kriegsjahren
- Klimawandel setzt ukrainische Städte unter Druck: Das empfehlen Experten für Kiew, Lwiw und Winnyzja
- Keine Hürden an der Grenze: Behörden bestätigen problemlose Ausreise der Verdächtigen im Fall Jermolajew
- Krieg in der Ukraine: Ein Drittel der Schutzgebiete zerstört – acht Naturparks besetzt

