Die USA haben den fünften Tanker mit venezolanischem Öl abgefangen: Einzelheiten zur maritimen Operation.

Die USA haben den fünften Tanker mit venezolanischem Öl abgefangen: Einzelheiten zur maritimen Operation
Die USA haben den fünften Tanker mit venezolanischem Öl abgefangen: Einzelheiten zur maritimen Operation

Nach Angaben von ТСН: Washington erhöht den Druck auf Caracas, indem es eine Strategie der vollständigen Isolation der venezolanischen Öleinnahmen umsetzt. Die amerikanischen Streitkräfte haben erfolgreich ein weiteres Schiff abgefangen, das versuchte, in die "Quarantänezone" in der Karibik zu gelangen.

Der fünfte Trophäe auf See

Nach Angaben von amerikanischen Beamten gingen am Freitagmorgen Einheiten der US-Küstenwache an Bord des Öltankers Olina. Dies ist bereits das fünfte Schiff, das im Rahmen der Kampagne zur Verfolgung und Blockade der venezolanischen Exporte unter Kontrolle der USA geraten ist.

Das Hauptziel dieser Operation ist die vollständige Sperrung der Finanzströme, die die Überreste des Regimes oder korrupte Netzwerke nach einer möglichen Festnahme von Nicolás Maduro unterstützen könnten.

Russische Spur und "Schattenflotte"

Das beschlagnahmte Schiff hat eine komplexe Geschichte der Umgehung von Sanktionen. Laut WSJ hieß der Tanker zuvor Minerva M und stand aufgrund seiner Beteiligung am Transport russischen Öls unter US-Sanktionen.

Dieser Schritt könnte die Spannungen zwischen Washington und Moskau verschärfen, insbesondere nach dem jüngsten Vorfall im Zusammenhang mit der Beschlagnahme eines anderen Schiffes, das von einem russischen Militärschiff begleitet wurde.

Nach Angaben von Insidern fand die Abfangaktion in der Nähe der Insel Trinidad statt. Der Tanker versuchte, unter einer falschen Flagge von Osttimor zu maskieren.

„Der AIS-Tracker (Standort) des Schiffes war zuletzt vor 52 Tagen in der exklusiven Wirtschaftszone Venezuelas aktiv“, berichtete die britische Risikomanagementfirma Vanguard.

Unglücklicher Flug

Laut Brancheninsidern verließ Olina letzte Woche vollständig mit Öl beladen Venezuela, Teil einer kleinen Flotte. Dies geschah nach der Festnahme von Maduro am 3. Januar. Aufgrund der von den USA verhängten Blockade konnte das Schiff jedoch die Ladung nicht liefern und musste zurückkehren, wo es abgefangen wurde.

Erinnern wir uns, dass der Außenminister Marco Rubio zuvor erklärt hatte, dass die USA planen, bis zu 50 Millionen Barrel venezolanisches Öl zu konfiszierten und zu verkaufen, und die Einnahmen zur Stabilisierung des Landes verwendet werden sollen. Die US-Administrationen wenden einen "dreistufigen Prozess" an, der Stabilisierung, Wiederherstellung und Versöhnung umfasst.

Dieser Vorfall ist ein weiteres Zeichen im globalen Kampf gegen den illegalen Export venezolanischen Öls, der im Kontext von politischen Krisen im Land stattfindet. Die Bemühungen Washingtons, die finanziellen Ressourcen des Maduro-Regimes zu begrenzen, unterstreichen seinen Willen, demokratische Veränderungen in Venezuela zu unterstützen.


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