Tomatenpreise explodieren: Fast 50 Prozent teurer als im Vorjahr.
Tomaten in der Ukraine: Preissituation im Februar 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Für Verbraucher in der Ukraine wird der Salat immer teurer: Im Februar 2026 mussten sie im Schnitt 158,19 Hrywnja pro Kilogramm für Tomaten bezahlen. Das ist ein drastischer Anstieg von 46,96 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres. Allein im Vergleich zum Vormonat Januar 2026 verteuerten sich die Tomaten noch einmal um 11,91 Prozent. Diese Entwicklung belastet die Haushaltskassen spürbar.
Noch im Februar 2025 lag der Durchschnittspreis bei deutlich günstigeren 107,64 Hrywnja pro Kilogramm. Der rasante Preissprung bei Tomaten ist Teil eines generellen Trends: Gewächshausgemüse verzeichnet im Februar 2026 die höchsten Preise seit fünf Jahren.
Wo Tomaten am günstigsten sind: Ein Supermarkt-Vergleich
Die Preise für Tomaten unterscheiden sich je nach Handelskette erheblich. Die niedrigsten Angebotspreise im Februar 2026 sahen wie folgt aus:
- Metro: 99 грн/кг
- Novus: 149 грн/кг
- Fora: 149 грн/кг
- Ашан: 149,90 грн/кг
- АТБ: 154,89 грн/кг
- Сільпо: 159 грн/кг
- Варус: 159,90 грн/кг
- МегаМаркет: 226,80 грн/кг
Die Gründe für die Preissteigerungen sind vielfältig und reichen von höheren Produktionskosten bis zu marktspezifischen Faktoren. Für viele Haushalte stellt die Teuerung bei einem Grundnahrungsmittel eine finanzielle Herausforderung dar.
Die Entwicklung der Tomatenpreise ist ein Indikator für breitere ökonomische Veränderungen, einschließlich inflatorischer Tendenzen und Verschiebungen im Agrarsektor.
Der Preisdruck bei Lebensmitteln zwingt Verbraucher zum Umdenken und kann ihre Kaufgewohnheiten nachhaltig verändern. Künftig wird es wichtig sein, die Marktentwicklung zu beobachten und mögliche staatliche Maßnahmen zur Förderung der einheimischen Produktion und zur Entlastung der Verbraucher im Blick zu behalten.
Lesen Sie auch
- 60 Prozent der russischen Ölraffinerien müssen zerstört werden – das ist die kritische Schwelle, so ein Experte
- Warum Russlands Ölraffinerien kaum zu retten sind – ein Experte erklärt die drohende Treibstoffkrise
- Warum Russlands Wirtschaft nie wieder zur Weltspitze aufschließen wird – ein Experte benennt den Kipppunkt
- Todesfälle an Tankstellen: Russlands Treibstoffkrise verschärft sich – Moskau sichert sich die Versorgung
- Ukrainische Angriffe lähmen Russlands Treibstoffversorgung: Armee erhält nur noch 30 Prozent
- Rekordverkauf von Goldreserven: Russlands Wirtschaft in der Krise?

