Neue Rechtschreibung ändert den Vaternamen von Igor: jetzt richtig Igorjowytsch.
Nach Angaben von ТСН: Die neue ukrainische Rechtschreibung kann tatsächlich überraschen, insbesondere in Bezug auf die gewohnte Verwendung der Sprache. Ein Thema, das Diskussionen ausgelöst hat, war das Schreiben des Vaternamen vom Namen Igor, von dem jetzt empfohlen wird, abzusehen.
Gemäß den modernen Normen der ukrainischen Sprache ist die korrekte Form des männlichen Vaternamen Igorjowytsch. Es wird angenommen, dass die Varianten Igorowitsch und Igorewytsch fehlerhaft sind.
Sprachwissenschaftler erklären dies durch das grammatikalische Merkmal des Namens. Der Name Igor gehört zur Gruppe der weichen Nomen. Obwohl im Nominativ kein weicher Buchstabe geschrieben wird, erscheint er in anderen Fällen: Igorja, Igorju. Daher muss im Vaternamen ein weicher Buchstabe vorhanden sein — Igorjowytsch.
Beispiele der Analogie
Fachleute empfehlen, eine einfache Analogie zu merken:
Wassil — Wassilowitsch
Igor — Igorjowytsch
Für die weiblichen Formen gibt es keine Änderungen. Die Form Igorivna bleibt korrekt und normativ.
Basisnormen
Sprachwissenschaftler erinnern an die grundlegenden Regeln:
Für männliche Vaternamen wird das Suffix -owitsch verwendet
Für weibliche — -ivna oder -ijivna
Ausnahmen von den Regeln
Einige Vaternamen haben sich historisch entwickelt und entsprechen nicht immer der modernen Grammatik:
Grigori — Grigorowitsch, und nicht Grigoriowitsch
Nikolai — Nikolajowitsch, trotz der Form des Namens
Diese Varianten sind Teil der Sprache und gelten als normativ.
Darüber hinaus hat das Wort „Kapuzenjacke“, das aktiv in der ukrainischen Sprache verwendet wird, um einen Teil der Oberbekleidung zu bezeichnen, französische Wurzeln. In der ukrainischen Sprache gibt es jedoch eigene einheimische und wohlklingende Äquivalente wie „Odlogа“ und „Kaptur“, die im Wörterbuch der ukrainischen Sprache verzeichnet sind und auch in klassischer Literatur verwendet werden.
Die Sprachwissenschaftler weisen außerdem auf wenig verwendete Dialektismen hin — „Zatula“, „Koba“ und „Kobka“, die als Alternativen zu ausländischen Wörtern dienen können und den Wortschatz der ukrainischen Sprache bereichern.
Die neuen Rechtschreibregeln verbessern also nicht nur die Sprachtraditionen, sondern helfen auch, den Reichtum der ukrainischen Sprache durch die Verwendung nationaler Begriffe und Dialekte zu bewahren. Somit eröffnen die Aktualisierungen in der Rechtschreibung Möglichkeiten für ein tieferes Bewusstsein für Sprachnormen und kulturelles Erbe.
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