Ukraine dokumentiert über 240.000 Kriegsverbrechen – jeder siebte Tatverdächtige ist ein russischer Offizier.
Verbrechen der Aggression im Ukraine-Krieg
Nach Angaben von UATV: Seit Beginn des russischen Angriffskriegs hat die ukrainische Justiz mehr als 240.000 Verbrechen der Aggression registriert. Über 210.000 davon werden als Kriegsverbrechen eingestuft. Dies bestätigte Generalstaatsanwalt Ruslan Kravchenko. Er wies darauf hin, dass ukrainische Gerichte bereits mehr als 240 Besatzer verurteilt haben.
Die Staatsanwaltschaft hat zudem gegen mehr als 1.100 Personen offizielle Verdachtsmomente erhoben. Dabei fällt auf: Jeder siebte Tatverdächtige ist ein militärischer Befehlshaber oder ein hochrangiger Offizier der Russischen Föderation. Ruslan Kravchenko betonte die Grausamkeit der Taten:
'Vorsätzliche Morde. Gewalt. Folter. Gezielte Beschüsse. Plünderungen. Das ist nur ein Teil der Hölle, die der Aggressor gebracht hat.' Ruslan Kravchenko
Kravchenko fügte hinzu: 'Für mehr als 240 Kriegsverbrecher liegen bereits Urteile ukrainischer Gerichte vor. Bei den anderen ist es eine Frage der Zeit.' Die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden arbeiten weiter intensiv daran, alle Verantwortlichen für Verbrechen gegen das ukrainische Volk zur Rechenschaft zu ziehen.
Massive Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht
Die enorme Zahl der dokumentierten Fälle belegt systematische und schwerwiegende Verstöße Russlands gegen das humanitäre Völkerrecht. Die fortlaufenden Ermittlungen und Prozesse sind entscheidend für Gerechtigkeit und die Wiederherstellung einer rechtsbasierten Ordnung. Angesichts des andauernden Krieges ist die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft für diese Aufarbeitung von zentraler Bedeutung, um eine spätere Straflosigkeit zu verhindern.
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