In Israel wurde der Stein des Pilatus gefunden: der erste Beweis für die Existenz des Richters von Jesus.

In Israel wurde der Stein des Pilatus gefunden: der erste Beweis für die Existenz des Richters von Jesus
In Israel wurde der Stein des Pilatus gefunden: der erste Beweis für die Existenz des Richters von Jesus

Nach Angaben von ТСН: Archäologen haben die antike römische Stadt Caesarea Maritima an der Küste Israels, 45 km nördlich von modernem Tel Aviv, entdeckt. Die Ruinen und Artefakte, die hier gefunden wurden, sind lebendige Zeugnisse der Existenz von Menschen, Orten und Ereignissen, die in der Bibel beschrieben sind.

Zu den beeindruckenden Funden gehört der Stein des Pilatus, der den ersten archäologischen Beweis für die Existenz des Beamten darstellt, der den Prozess gegen Jesus leitete.

Dieses Artefakt wurde im Juni 1961 während der Ausgrabungen eines römischen Theaters gefunden. Der gravierte Kalkstein war zunächst Teil einer Widmung an Kaiser Tiberius und weist auf Pontius Pilatus als „Präfekten von Judäa“ hin.

Bis zu dieser Entdeckung stammten die Informationen über Pilatus nur aus schriftlichen Quellen, darunter dem Neuen Testament sowie kurzen Erwähnungen des Historikers Flavius Josephus und des Schriftstellers Tacitus.

Auf dem Stein ist ein Teil der Inschrift erhalten, in der steht:

„Dem göttlichen Augustus Tiberius, Pontius Pilatus, Präfekt von Judäa, hat dies gewidmet“.

Das Original der kalkhaltigen Reliquie wurde ins Israel Museum in Jerusalem transferiert, während eine Replik im archäologischen Park in Caesarea ausgestellt ist.

Die Inschrift datiert aus der Zeit, als Pilatus Statthalter war, zwischen 26 und 36 n. Chr., was der Epoche entspricht, die in den Evangelien beschrieben wird.

Im Lukasevangelium heißt es:

„Im fünfzehnten Jahr der Herrschaft des Kaisers Tiberius, als Pontius Pilatus Herrscher von Judäa war und Herodes Tetrarch von Galiläa“.

Pilatus wird in der Bibel mindestens 50 Mal erwähnt und als römische Autorität dargestellt, die schließlich Jesus zur Kreuzigung übergab.

Nach der Zerstörung von Caesarea durch muslimische Truppen im Jahr 1265 blieb die Stadt über Jahrhunderte nahezu unberührt. Nur eine kleine Gruppe von Bewohnern nutzte die Ruinen als Fischerdorf, bis im 20. Jahrhundert der historische Wert dieser Stadt anerkannt wurde.

Seit Beginn der Ausgrabungen in den 1950er Jahren haben Forscher Gebäude aus römischer Zeit entdeckt, einschließlich des Gouverneurs-Palastes und des Prätoriums, die das im Neuen Testament beschriebene Rechtssystem veranschaulichen.

Forscher haben auch eine neue Entdeckung auf dem geologischen Gelände Durupinar im Osten der Türkei bekannt gegeben, die mit der Hypothese über den möglichen Standort der biblischen Arche Noah verbunden ist.

Diese Funde unterstreichen die Bedeutung der Archäologie für das Verständnis der Geschichte, da jedes neue Artefakt ein Fenster in die Vergangenheit der Menschheit eröffnet. Sie bestätigen die Historizität der Ereignisse und Personen, die in heiligen Texten erwähnt werden, und fördern die weitere Erforschung antiker Kulturen.


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