Nach Terroranschlag in Lwiw: 17-jähriger Ilja aus dem Krankenhaus entlassen.
Terrorakt in Lwiw
Nach Angaben von TSN.ua: Der 17-jährige Ilja, der bei einem Terroranschlag am 22. Februar 2023 in Lwiw verletzt wurde, hat das Krankenhaus verlassen können. Bei dem Attentat, das eine 33-jährige Frau aus dem Gebiet Riwne verübte, kam die 23-jährige Polizistin Wiktorija Schpylka ums Leben. Solche Anschläge erschüttern die ukrainische Gesellschaft inmitten des andauernden Krieges immer wieder zutiefst.
An jenem Tag hatte eine Explosion in Lwiw den Jugendlichen verletzt. Ilja schildert die dramatischen Momente:
„Als mich der Polizist aufforderte, mich vom Ort des Geschehens zu entfernen, detonierte Sekunden später eine zweite Bombe. Splitter trafen meinen Kopf, die rechte Schulter und mein Bein. Ich stürzte, rappelte mich auf und rannte los. Zuerst begriff ich gar nicht, dass ich verwundet war. Erst in der nächsten Straße sah ich das Blut, das mir vom Kopf lief.“
Folgen des Anschlags
Am 24. Februar 2023 wurde Ilja aus der stationären Behandlung entlassen, wo er nach seinen Verletzungen versorgt worden war. Das Attentat forderte das Leben der Polizistin Wiktorija Schpylka, die dort im Dienst war. Die Ermittlungen dauern an; unter Verdacht steht die bereits erwähnte Frau aus der Region Riwne. Der Vorfall löste in der Ukraine große Betroffenheit aus und machte die allgegenwärtige Terrorgefahr erneut schmerzlich bewusst.
Dieser Vorfall reiht sich ein in eine Serie terroristischer Akte, die die Sicherheitslage in der Ukraine auch abseits der Frontlinien belasten. Der Tod der im Dienst stehenden Polizistin Wiktorija Schpylka rief landesweit Anteilnahme hervor. Die Aufklärung des Falls ist von entscheidender Bedeutung, um Gerechtigkeit herzustellen und künftige Tragödien dieser Art möglichst zu verhindern.
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