Deutschland: Tausende Schüler haben gegen das neue Gesetz zur Wehrpflicht gestreikt.

Deutschland: Tausende Schüler haben gegen das neue Gesetz zur Wehrpflicht gestreikt
Deutschland: Tausende Schüler haben gegen das neue Gesetz zur Wehrpflicht gestreikt

Nach Angaben von ТСН: Tausende junger Menschen sind in Deutschland auf die Straße gegangen, um gegen das neue Gesetz zur Wehrpflicht zu protestieren, das vom Bundestag verabschiedet wurde. Die Demonstrationen fanden im ganzen Land während der letzten Debatten und Abstimmungen im Parlament statt.

Nach Angaben von Journalisten fanden die Protestaktionen, ähnlich den Klimaprotesten, während des Unterrichts in fast 90 Städten statt. Die Teilnehmer wandten sich gegen die Regierungsziele, die auf 'Kampffähigkeit' abzielen, und forderten eine Umleitung der Haushaltsmittel.

'Ich möchte, dass der Staat einen speziellen Fonds für Bildung und nicht für Waffen einrichtet', sagte einer der Studenten in Magdeburg.

Laut Medienberichten fanden die größten Aktionen in Großstädten statt. In Berlin registrierte die Polizei etwa 3000 Teilnehmer, während die Organisatoren die Zahl mit 7000 angaben. Die Menschen, darunter Eltern und Grundschüler, riefen Slogans gegen die Wehrpflicht.

In Hamburg gingen etwa 1700 Personen auf die Straße, obwohl die Organisatoren bis zu 5000 gezählt hatten. In Dortmund protestierten etwa 1000 Menschen, und Hunderte nahmen auch in Köln, Düsseldorf, Essen und Bochum an den Aktionen teil.

Trotz des Aufrufs der Bundesstudentenvertretung, die Schüler für die Teilnahme an den Protesten freizustellen, weigerten sich viele Bildungseinrichtungen, dem entgegenzukommen.

'Jeder, der während der Schulzeit an einer Demonstration teilnimmt, wird als unentschuldigt abwesend betrachtet', sagte Christina Reiche, Sprecherin des Protestantischen Schulfonds in Berlin und Brandenburg.

Sie fügte hinzu, dass solche Handlungen als Schulschwänzen betrachtet werden.

Worüber das neue Gesetz spricht

Das verabschiedete Gesetz verlangt, dass junge Männer ab 18 Jahren ab dem nächsten Jahr ein Formular ausfüllen. Obwohl der Militärdienst weiterhin freiwillig bleibt und das Recht auf Ablehnung erhalten bleibt, finden die Proteste dennoch unter dem Motto 'Schulstreik gegen Wehrpflicht' statt.

Der Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius kritisierte die Streiks nicht und bezeichnete sie als 'wunderbar' und stellte fest, dass sie das Interesse und das Engagement der Studenten zeigen.

Es sei daran erinnert, dass Deutschland aktiv über seine Kriegsbereitschaft diskutiert und einen umfangreichen geheimen Plan für den Fall eines Konflikts mit Russland vorbereitet. Dabei zeigte ein spezieller Bericht der Bundeswehr erstmals, dass das Gesundheitssystem nur teilweise bereit ist.


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