Brand in der Kiewer Höhlenkloster nach russischem Angriff: Schäden an der Mariä-Entschlafens-Kathedrale.
Angriff auf das Kiewer Höhlenkloster
Nach Angaben von Espreso.tv: In der Nacht zum 15. Juni führte ein russischer Angriff auf Kiew zu einem Brand auf dem Gelände des Kiewer Höhlenklosters. Besonders schwer getroffen wurde die Mariä-Entschlafens-Kathedrale. Das Feuer brach nach einem direkten Treffer aus und verursachte erhebliche Zerstörungen. Laut Timur Tkachenko, dem Leiter der Kiewer Stadtverwaltung, brannte die Dachfläche der Kathedrale auf rund 800 Quadratmetern. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigte, dass die Flammen das gesamte Dach des Gotteshauses erfasst hatten.
Angesichts der akuten Gefahr leitete Bischof Avraamiy sofort die Evakuierung kirchlicher Reliquien ein. Das Kiewer Höhlenkloster, ein bedeutendes historisches und kulturelles Erbe, steht unter dem besonderen Schutz des Zweiten Protokolls zur Haager Konvention von 1954. Dies verleiht dem Ort einen verstärkten Status im internationalen Kulturgutschutz.
Stimmen von Experten
Metropolit Epiphanius verurteilte den Angriff scharf und bezeichnete ihn als
„ein russisches Verbrechen gegen die Menschlichkeit, gegen die Geschichte, gegen das Christentum“. Tetjana Bereschna bewertete den Vorfall als
„eines der schwersten Verbrechen gegen das Weltkulturerbe“. Diese Aussagen unterstreichen die Schwere des Ereignisses und seine Auswirkungen auf das kulturelle Erbe der Ukraine.
Der Vorfall löste sowohl in der Ukraine als auch international große Betroffenheit aus. Das Kiewer Höhlenkloster gilt als ein Symbol des Christentums und der ukrainischen Identität. Der Angriff auf dieses Kulturdenkmal verdeutlicht die Gefahren, denen historische Stätten in bewaffneten Konflikten ausgesetzt sind. Fachleute weisen darauf hin, dass solche Aktionen langfristige Folgen für den Erhalt des kulturellen Erbes haben könnten – ein Umstand, der internationale Aufmerksamkeit und Unterstützung erfordert.
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