Satellitenbilder zeigen zerstörten Ölterminal: Drohnenangriff legt Hafen Ust-Luga in Schutt und Asche.

Satellitenbilder zeigen zerstörten Ölterminal: Drohnenangriff legt Hafen Ust-Luga in Schutt und Asche
Satellitenbilder zeigen zerstörten Ölterminal: Drohnenangriff legt Hafen Ust-Luga in Schutt und Asche

Großbrand im Hafen von Ust-Luga

Nach Angaben von UATV: Am 27. März 2023 brach im russischen Hafen Ust-Luga ein Feuer aus, das durch einen Drohnenangriff ausgelöst wurde. Aktuelle Satellitenaufnahmen belegen, dass eine Ölverladestelle vollständig niederbrannte, während eine zweite Anlage erhebliche Schäden davontrug. Die Flammen erfassten einen Bereich mit Tanks und technischen Trassen, die ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Drohnenoffensive gegen russische Ölanlagen

Bereits seit drei Tagen sind russische Erdöleinrichtungen Ziel von Drohnenattacken. So führte der ukrainische Sicherheitsdienst am 25. März 2023 eine Spezialoperation durch, die auf die Infrastruktur des Hafenterminals Ust-Luga im Leningrader Gebiet abzielte. Diese Aktion verursachte erhebliche materielle Verluste und legte den Hafenbetrieb lahm. Der Vorfall verdeutlicht, wie verwundbar Russlands Ölindustrie in Zeiten eskalierender Konflikte geworden ist.

Die Geschehnisse in Ust-Luga unterstreichen die wachsenden Gefahren für Russlands Erdöl-Infrastruktur im Zuge der verschärften Auseinandersetzungen. Da der Hafen als zentraler Knotenpunkt für den Transport von Rohöl und Erdölerzeugnissen dient, könnten solche Angriffe die regionale Wirtschaft empfindlich treffen. In der Folge drohen weitere Spannungen zwischen der Ukraine und Russland, die das Kräfteverhältnis in der Region nachhaltig verschieben könnten.


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