Mitarbeiter von Militärverwaltungen in der Ukraine: Kein Waffenrecht – wie sie sich bei Mobilisierungen schützen.

Mitarbeiter von Militärverwaltungen in der Ukraine: Kein Waffenrecht – wie sie sich bei Mobilisierungen schützen
Mitarbeiter von Militärverwaltungen in der Ukraine: Kein Waffenrecht – wie sie sich bei Mobilisierungen schützen

Oleksandr Obuch: Beschäftigte der Einberufungsbehörden haben keinen Waffenschein, nutzen aber Schutzmaßnahmen

Nach Angaben von Novyny.live: Die Angestellten der territorialen Rekrutierungszentren (TRZ) in der Ukraine sind gesetzlich nicht berechtigt, bei der Ausübung ihrer Dienstpflichten eine Waffe zu tragen. Dennoch greifen einige Soldaten aus Sorge um ihre Sicherheit auf Mittel zur Selbstverteidigung zurück. Oleksandr Obuch, der kommissarische Leiter des TRZ im Bezirk Tscherniwzi, betonte, dass die geltende Rechtsordnung keine spezielle Genehmigung für das Führen oder den Einsatz von Waffen vorsieht.

„Es gibt keine Erlaubnis, Waffen zu tragen oder zu verwenden. Allerdings machen sich die meisten Militärangehörigen Sorgen um sich selbst – angesichts der Vorfälle, die es in unserem Land bereits gegeben hat, darunter tödliche Angriffe auf Soldaten, die in Benachrichtigungsgruppen eingesetzt waren.“

Oleksandr Obuch, kommissarischer Leiter des TRZ im Bezirk Tscherniwzi

Die Benachrichtigungsgruppen, bestehend aus Vertretern der Einberufungsbehörden und Polizeikräften, arbeiten täglich von 6:00 bis 19:00–20:00 Uhr und haben nur einen freien Tag pro Woche. Parallel dazu verlief die Mobilisierung auf einer Baustelle in Tscherniwzi legal, da die betroffenen Männer zur Fahndung ausgeschrieben und als diensttauglich eingestuft waren. Diese Umstände verdeutlichen die Notwendigkeit, die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten, und werfen ein Schlaglicht auf die aktuelle Debatte über das Selbstverteidigungsrecht von Militärpersonal.

Sicherheitsprobleme der TRZ-Mitarbeiter

Die Tatsache, dass sich Beschäftigte der Einberufungsbehörden genötigt sehen, sich selbst zu schützen, zeigt die Anspannung und die Risiken, denen sie bei ihrer Arbeit ausgesetzt sind. Dies ist nicht zuletzt eine Folge der allgemeinen Instabilität im Land und der zunehmenden Bedrohungen für Soldaten. Bei der Ausgestaltung von Sicherheitspolitik und Rechtsnormen, die das Recht auf Selbstverteidigung und den Schutz von Militärangehörigen im Dienst regeln, müssen diese Aspekte unbedingt berücksichtigt werden.


Lesen Sie auch

Werbung