Belgiens Regierungschef: Selenskyj soll Europa bei Russland-Gesprächen vertreten.
Aussage des belgischen Premierministers
Nach Angaben von UATV: Der belgische Premierminister Bart De Wever erklärte am 19. Juni, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die europäische Position in Verhandlungen mit Russland vertreten solle – unterstützt von anderen EU-Staaten sowie Großbritannien. Diese Einschätzung äußerte De Wever im Rahmen aktueller diplomatischer Diskussionen.
Gespräche über Zusammenarbeit und Energiesicherheit
De Wever bezog sich dabei auf ein Treffen zwischen Selenskyj und dem bulgarischen Präsidenten Rumen Radew, bei dem es um Kooperation und Energiesicherheit ging. Der Premier betonte, er habe mit Selenskyj gesprochen und gehe davon aus, dass dieser große europäische Länder in die Gespräche einbinden wolle.
'Ich habe mit Wolodymyr Selenskyj gesprochen und glaube, dass er sich wünscht, dass große europäische Staaten sich ihm anschließen', so Bart De Wever.
Diese Länder seien Teil der sogenannten 'Koalition der Willigen'. Gleichzeitig äußerte De Wever Zweifel an der Bereitschaft des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu ernsthaften Verhandlungen:
'Ich glaube nicht, dass viele Kollege der Ansicht sind, dass der russische Diktator Wladimir Putin heute bereit ist, ernsthafte Gespräche zu beginnen'.
Damit könnte die europäische Position in Russland-Gesprächen über Selenskyj vermittelt werden, gestützt von weiteren europäischen Staaten und Großbritannien. Die Aussage unterstreicht die diplomatische Unterstützung für die Ukraine durch europäische Länder im anhaltenden Konflikt mit Russland. Selenskyjs Rolle als möglicher europäischer Vertreter deutet auf das Bestreben hin, die Einheit der EU in Sicherheitsfragen zu stärken – besonders vor dem Hintergrund wachsender Bedrohungen aus Russland. De Wevers Äußerungen könnten zudem auf eine strategische Neuausrichtung Europas bei der Konfliktlösung hindeuten, hin zu einer aktiveren internationalen Rolle.
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