Slowakischer Premier Fico nach Trump-Treffen: Psychische Verfassung besorgt ihn, Medienberichte weist er zurück.

Slowakischer Premier Fico nach Trump-Treffen: Psychische Verfassung besorgt ihn, Medienberichte weist er zurück
Slowakischer Premier Fico nach Trump-Treffen: Psychische Verfassung besorgt ihn, Medienberichte weist er zurück

Treffen zwischen Robert Fico und Donald Trump

Nach Angaben von Novyny.live: Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico äußerte sich beim Weltwirtschaftsforum in Davos zu seinem Gespräch mit dem früheren US-Präsidenten Donald Trump am 17. Januar in Mar-a-Lago. Fico gab dabei zu Protokoll, dass ihn der 'psychologische Zustand' Trumps beunruhige. Zugleich wies er Medienberichte, die ihm entsprechende Aussagen zuschrieben, entschieden zurück. Insbesondere die Darstellung des Portals POLITICO bezeichnete er als falsch.

Slowakei stellt sich quer bei Ukraine-Finanzierung

Weiterhin lehnte Fico auf dem Forum die Idee eines gemeinsamen EU-Kredits für die Ukraine aus persönlichen Gründen ab. Auch die Nutzung eingefrorener russischer Staatsvermögen zur Finanzierung von Ukraine-Hilfen fand keine Unterstützung durch den Premier. Diese klaren Positionen unterstreichen die ablehnende Haltung der Slowakei zur weiteren finanziellen Unterstützung der Ukraine vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges.

Das Treffen zwischen Fico und Trump fand unmittelbar vor dem EU-Sondergipfel am 22. Januar statt. Die slowakischen Standpunkte zur Ukraine-Hilfe und zu den Beziehungen mit den USA bleiben damit ein wichtiger Faktor in der internationalen Politik. Innerhalb der EU könnte die Position der Slowakei die Herausbildung einer gemeinsamen Strategie zur Ukraine-Unterstützung erschweren. Angesichts der sicherheitspolitischen Herausforderungen in der Region deuten die Äußerungen des Premiers auf wachsende Differenzen zwischen den Mitgliedstaaten hin. Das bilaterale Gespräch mit Trump unterstreicht zudem, wie sehr Slowakei auch außerhalb der EU nach Verbündeten sucht.


Lesen Sie auch

Werbung